Wegberg-Wildenrath: Startschuss für die neue Ortsumgehung

Wegberg-Wildenrath : Startschuss für die neue Ortsumgehung

Der Landesbetrieb Straßenbau baut im Rahmen der B 221n eine Ortsumgehung des Orts Wildenrath in der Stadt Wegberg.

Rund 1,8 Kilometer lang ist dieses Teilstück der neuen Bundesstraße. 4.9 Millionen Euro kostet das Projekt, zu dem Staatssekretär Achim Großmann, NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und Harald-Friedrich Austmeyer, Geschäftsführer des Landesbetriebs, am Montag den Startschuss gaben: Sie griffen zum Spaten und pflanzten drei Ahornbäume.

Die Ortsumgehung Wildenrath ist Teil eines Konzeptes von vier zusammenhängenden Umgehungsstraßen in der Region. Die Ortsumgehung von Wegberg-Arsbeck ist im Bau, in Zukunft folgen noch Umgehungen von Wassenberg und Heinsberg-Unterbruch. Auf diesem Weg soll die B 221n der Erschließung des regionalen Straßennetzes mit den Autobahnen A40, A61, A52 und A46 dienen.

In zehn Jahren würden täglich rund 12.500 Autos die neue Straße nutzen, prognostizierte Austmeyer. Zugleich sinke die Belastung auf der alten Straße auf wenige hundert Fahrzeuge am Tag. Ein zweiter Aspekt: Die kurvenreiche Streckenführung der jetzigen B 221 sei laut Austmeyer „ein Sicherheitsrisiko. Für Fußgänger und Radfahrer ist nicht ausreichend Platz.”