Erkelenz: „Startbahn” für die Bilder-Welt

Erkelenz : „Startbahn” für die Bilder-Welt

Sieben Schüler des weltberühmten Neoexpressionisten Markus Lüpertz stellen in Erkelenz zum ersten Male aus. Auf den ersten Blick macht sich Enttäuschung breit. Gleichwohl spürt der Betrachter, dass ein schnelles Urteil nicht erwünscht ist. Die Bilder selbst sagen es einem. Also dreht man noch eine Runde durch die Räume von Haus Spiess.

Dort wurde die erste Kunstausstellung in 2008 vom stellvertretendem Bürgermeister Theo Clemens eröffnet. Es geht um sieben Lüppertz-Schüler, die beim bekannten Neoexpressionisten auf der Kunstakademie Düsseldorf ihrer Weltsicht einen Ausdruck verleihen wollen.

Der neue „Kultus-Verantwortliche” der Kultur GmbH der Stadt Erkelenz, Christoph Stolzenberger, führte in seiner Jungfernrede mit kurzen Worten gekonnt in die Bilder-Welt der jungen Künstler gekonnt ein. „Startbahn” - unter diesem Titel stellten die Lüppertz-Schüler ihre Werke aus, die ausnahmslos aus dem Jahre 2007 stammten.

Man kann auch sagen: sie setzten sich aus. Denn so junge Künstler, allein vom Lebensalter und nicht nur von der Lebenseinstellung her betrachtet, haben es immer schon schwer, gerade wenn man Schüler des „Meisters” Markus Lüppertz ist, der sich wirklich so anreden lässt in der Akademie, weil er will, dass seine Schüler Dienen und Demut lernen und nicht von Anfang an mit einer gewissen Arroganz und Hybris ans Werk gehen.