Städteregion: Städteregion bietet Veranstaltungen zum demografischen Wandel

Städteregion : Städteregion bietet Veranstaltungen zum demografischen Wandel

Die demografische Entwicklung und damit die Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung gehen mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesellschaftsstruktur einher. Diese werden auch im Bereich der Vereine auf unterschiedliche Art und Weise spürbar: Daher bietet die Städteregion Aachen Workshops zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit im (Sport-)Verein“ an.

In diesen Seminaren werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Öffentlichkeitsarbeit gezielt zu platzieren und auf diese Weise potenzielle Mitglieder zu erreichen. Weil die ersten Veranstaltungen schon jetzt ausgebucht sind, bietet das Amt für Kultur und Empirische Forschung einen Zusatztermin an. Dieser Workshop findet am 1. Dezember von 18 bis 20 Uhr im Haus der Städteregion Aachen (Mediensaal, Zollernstraße 16) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

Für die Bevölkerung in der Städteregion Aachen wird ein Rückgang von rund 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bis 2030 prognostiziert. Auch die Geburtenrate von 1,28 ist eine der niedrigsten in Nordrhein-Westfalen. Damit ist jede neue Generation um rund ein Drittel kleiner als die vorherige. Hinzu kommt die Anzahl der Lebendgeborenen, die sich von 5441 im Jahr 2000 auf 4597 im Jahr 2012 verringert hat.

Die Zahl der Familien mit minderjährigen Kindern in der Städteregion ist seit 2005 um fast zehn Prozent zurückgegangen. In weniger als der Hälfte der Familien wachsen zwei und mehr Kinder auf und jede fünfte Familie ist eine Ein-Eltern-Familie. Bis 2030 werden in der Region voraussichtlich rund 12 000 Kinder und Jugendliche weniger leben, das bedeutet einen Rückgang von über 12,3 Prozent. Diese Entwicklung wird den anhaltenden Trend der rückläufigen Schülerzahlen weiter verschärfen. Schon zwischen 2001 und 2012 hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen um rund 6.300 verringert. Außerdem kann der Auswertung entnommen werden, dass in der Städteregion Aachen jedes fünfte Kind eigenständig Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch („Hartz IV“) bezieht beziehungsweise die Leistung als Teil einer Bedarfsgemeinschaft erhält.

Bemerkenswert ist auch, dass die Zahl der über 60-jährigen bis zum Jahr 2030 auf circa ein Drittel steigen wird. Nur für fünf der zehn Kommunen wird eine positive Bevölkerungsentwicklung erwartet.

Um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, bietet die Städteregion Aachen verschiedene Workshops als Hilfestellung an. Eine Übersicht finden Interessierte unter: www.staedteregion-aachen.de.