Geilenkirchen: Stadt könnte 95.000 Euro sparen

Geilenkirchen : Stadt könnte 95.000 Euro sparen

95.000 Euro könnte die Stadt Geilenkirchen jährlich an Energiekosten einsparen. Dafür müsste sie allerdings 3 470.000 Euro in 30 verschiedene Maßnahmen — Fenster, Wärmedämmung, Photovoltaik, Solarthermie, Beleuchtung und Pumpen — investieren. Die Emissionen könnten um 14 Prozent reduziert werden.

„Und Geilenkirchen würde eine Vorbildfunktion wahrnehmen“, erklärte Markus Leyendecker, Mitarbeiter des Büros Adapton, in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Die Stadt Geilenkirchen setzt ein Klimaschutzkonzept um, in diesem Rahmen wurde durch die Nationale Klimaschutzinitiative das Teilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ gefördert.

Ziele dieses Klimaschutzteilkonzeptes sind laut Verwaltung die Schaffung von Transparenz über den Zustand der Gebäude, die Ermittlung der Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und die Entwicklung eines Maßnahmekatalogs zur Unterstützung der Haushaltsplanung.

Mit der Umsetzung des Teilkonzeptes wurde das Büro Adapton beauftragt. Ziel ist eine Senkung der Energiekosten für die städtischen Gebäude und der Ausbau erneuerbarer Energien. 71 städtische Gebäude hatte das Büro Adapton in Geilenkirchen untersucht, Energieverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß gemessen. Die Kosten für den Energieverbrauch belaufen sich auf 790.000 Euro im Jahr.

Wie der Technische Beigeordnete Markus Mönter in der Sitzung mitteilte, hat die vor wenigen Monaten erst eingestellte Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Tina Aldinger, bereits gekündigt und eine Stelle in der Nähe ihres Heimatortes angenommen. Diese Stelle ist nun neu ausgeschrieben.

(st)