Kreis Heinsberg: Spürbare Hilfe für Kriminalitätsopfer

Kreis Heinsberg : Spürbare Hilfe für Kriminalitätsopfer

Völlig unerwartet war im Mai der Heinsberger Polizeibeamte Andreas von Helden gestorben. Seine stete Hilfsbereitschaft und das offene Ohr für Menschen in Notsituationen haben die Familie veranlasst, auf Blumen- und Kranzschmuck zu verzichten und im Sinne des Verstorbenen ein Spendenkonto für mildtätige Zwecke einzurichten.

Viele Trauernde haben ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht, so dass ein größerer Geldbetrag auf dieses Spendenkonto eingezahlt wurde. Die Familie von Helden hat sich entschieden, einen Teil des Geldes speziell kleinen Kindern zugutekommen zu lassen und einen Großteil des Betrages an Betroffene auszuzahlen, die Opfer von erheblichen Gewalttaten im Kreis Heinsberg geworden sind. Neben den körperlichen und insbesondere seelischen Verletzungen kamen in den ausgesuchten Fällen auch soziale Probleme hinzu.

Die Kreispolizeibehörde Heinsberg teilte mit: „Kriminalitätsopfer geraten oftmals durch die Belastungen der Straftat unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage, wie in diesen Fällen leider besonders deutlich wurde. Hier hat die Geldspende dazu beigetragen, dass Menschen, die kriminelles Unrecht erfahren haben, einerseits eine Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten und anderseits erfahren haben, dass man sie nicht mit ihrem Schicksal alleine lässt.

Die Heinsberger Opferschützer freuten sich sehr über die großzügige Spende, auch weil ihr verstorbener Kollege Andreas von Helden damals selbst an den Ermittlungen zu diesen Straftaten beteiligt war.” Der Dank galt Familie von Helden.