Aachen/Heinsberg: Spielotheken mit der Gaspistole „ausgeräumt”

Aachen/Heinsberg : Spielotheken mit der Gaspistole „ausgeräumt”

Drei Spielotheken mitten in Heinsberg habe der 21-jährige Angeklagte überfallen, gestand er jetzt der Jugendkammer des Aachener Landgerichts.

Mitangeklagt ist ein 45-jähriger arbeitsloser Maurer, der mit zwei der drei Überfälle im Januar diesen Jahres nur teilweise etwas zu tun haben will. Das jedenfalls machte er durch Kopfschütteln bei dem Geständnis des Jüngeren deutlich.

Dabei sollen laut Anklage beide den Plan für die schweren Raubtaten gemeinsam gefasst haben. Nach den Ausführungen des jüngeren Mannes war der ältere der „Kenner” der Spielothekenszene.
Der habe ihn überredet, die Überfälle zu begehen. Bei den zwei letzten habe er nur noch Schmiere gestanden. Trotzdem: Die Beute von insgesamt rund 2500 Euro wurde geteilt, erklärte der Jüngere.

Zentraler Erörterungspunkt im Verfahren war der Einsatz einer echt aussehenden Gaspistole. Er habe sie meistens nach unten gehalten, erklärte der junge Mann dem Gericht, das die Geschichte nicht so recht glauben wollte.

Das Urteil wird in der kommenden Woche erwartet.