Hückelhoven: Sperre für den Haushalt 2002 in Hückelhoven

Hückelhoven : Sperre für den Haushalt 2002 in Hückelhoven

Die finanzielle Entwicklung der Stadt Hückelhoven sieht alles andere als rosig aus.

Waren für das laufende Jahr eigentlich Einnahmen in Höhe von 450.000 Euro beim Verkauf von gewerblichen Grundstücken einkalkuliert, konnten tatsächlich nur 56.000 Euro erwirtschaftet werden.

Kämmerer Helmut Holländer hat nun Konsequenzen gezogen: Eine Haushaltssperre für Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt 2002.

„Es gibt gravierende Mindereinnahmen in unserem Vermögenshaushalt”, erklärt Holländer. „Wir beobachten große Investitionshemmnisse auf Seiten der Gewerbetreibenden.”

Kurz: Wegen der geringen Einnahmen auf der einen Seite, muss nun auf der Ausgabenseite gespart werden.

Betroffen sind die Baukosten für die Hauptschule „In der Schley”, der Um- und Ausbau des Gymnasiums, die Baukosten für den Bolzplatz in Millich, die Verlagerung der Sportplätze Hückelhoven, der Ausbau der Theresienstraße, die Sanierung des Kanals „Am Königsberg” in Baal und in der Brassertstraße in Hückelhoven sowie der geplante Kauf von Anteilen der IT-Regio Aachen.

„Ob diese Maßnahmen im Haushaltsjahr 2003 getätigt werden können, wird dann im nächsten Jahr entschieden”, so Holländer auf Anfrage unserer Zeitung. „Das ist zwar momentan noch nicht sicher, aber doch sehr wahrscheinlich.”