Erkelenz: SPD will Immerather Windmühle als Museum erhalten

Erkelenz : SPD will Immerather Windmühle als Museum erhalten

Gedanken um den Erhalt der Immerather Windmühle hat sich die SPD Erkelenz gemacht. Sie will die Immerather Mühle als Umsiedlungsmuseum erhalten.

Nachdem ein beinahe spruchreife Übernahme der Immerather Windmühle an den Umsiedlungsort Immerath (neu) quasi in letzter Sekunde geplatzt ist, stand die Frage im Raum, was denn mit dem Wahrzeichen des Widerstands gegen die Rheinbraun-Bagger geschehen soll.

Schlimmstenfalls drohte der Abriss. Der technische Beigeordnete Ansgar Lurweg bat daher um Vorschläge, wie die Immerather Windmühle am neuen Ort genutzt werden könnte. Da wurde die SPD aktiv: Der Ortsverein und seine Bürgermeisterkandidatin Astrid Wolters wollen die Immerather Mühle als Umsiedlungsmuseum nutzen und damit vor dem Abriss erhalten.

„Die Immerather Mühle ist ein ideales Objekt, den Erkelenzer Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem den Menschen aus den Umsiedlungsorten, ein eigenes Museum zu stiften”, erläutert Astrid Wolters. „Ein Museum in Immerath (neu) hält die Erinnerung wach an ehemalige Städte und Statteile, die es demnächst unwiderbringlich nicht mehr geben wird. Auch Kückhoven, der Ort, in dem ich selbst lebe, kann davon profitieren”, betont Dieter Spalink als stellvertretender Vorsitzender der SPD Erkelenz.

Mit diesem Vorschlag soll sichergestellt werden, dass die Immerather Mühle mit einem schlüssigen Nutzungskonzept nach Immerath (neu) verlagert wird und erhalten bleibt. „Sie kann so zum Sinnbild der Umsiedlung werden und gleichzeitig ein Stück Heimat für alle erhalten”, betont Astrid Wolters. Die SPD Erkelenz sieht in erster Linie die RWE Power AG in der Pflicht, die Rettung der Immerather Mühle zu finanzieren.

Die Einrichtung des Museums und sein Betrieb könnten dann mit Unterstützung der Stadt durch einen Förderverein oder ähnliche Institutionen abgesichert werden. „Dafür wollen wir uns gerne einsetzen”, erklären Astrid Wolters und Dieter Spalink.