Hückelhoven: SPD fordert mehr Sicherheit auf Radwegen

Hückelhoven : SPD fordert mehr Sicherheit auf Radwegen

„Hätten die Radler des Euroman-Triathlons auf Hückelhovener Radwegen fahren müssen, hätte es an einigen Stellen sicher Blessuren gegeben.”

Das meint zumindest die Ratsfraktion der SPD Hückelhoven. Nach Erkenntnissen der Sozialdemokraten, so Vorsitzender Willi Spichartz, habe die Stadt zwar ein durchaus akzeptables Radwegenetz, an einer ganzen Reihe von Bereichen müsse aber gearbeitet werden.

Da die Triathleten auf der Straße fahren durften, seien Blessuren ausgeblieben.

Vor allem müsste bei einigen Radwegen, wie zum Beispiel an der Landstraße 117 zwischen Hückelhoven und Doveren, die Fahrbahnen saniert oder erneuert werden, weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben sei.

An Kreuzungen und Einmündungen müssten sowohl auf der Fahrbahn als auch bei der Beschilderung Verbesserungen für die Eingliederung der Radfahrer in den allgemeinen Straßenverkehr erzielt werden.

Aber auch für die Autofahrer seien die Beschilderungshinweise auf Fahrradfahrer nicht klar genug gestaltet.

Überlegt werden sollte nach Auffassung der SPD, ob nicht wie in anderen Städten Einbahnstraßen in Hückelhoven für Radfahrer in beiden Richtungen befahrbar gemacht werden.

Man sehe täglich eine erhebliche Anzahl von Radfahrern, die das bereits praktizierten. Die Zahl von Radfahrern steige ohnehin kontinuierlich - allein am Gymnasium habe er an einem Tag weit mehr als 100 „geparkte” Fahrräder gesehen, berichtet der SPD-Fraktionschef.

Da die immer schwieriger werdende Finanzlage der Stadt derzeit keine neuen Großprojekte aus eigenen Mitteln zulasse, müsse eine bessere Verknüpfung und die Verbesserung der Verkehrssicherheit der Radwege Vorrang haben.