Kreis Heinsberg: Sparkasse betont: „Wir bleiben nah beim Kunden“

Kreis Heinsberg : Sparkasse betont: „Wir bleiben nah beim Kunden“

Die Kreissparkasse Heinsberg sieht sich auch weiterhin als „ein verlässlicher Partner in der Region“ und betont: „Wir bleiben nah beim Kunden.“ Am Dienstag wurde vom Vorstand bei einer Pressekonferenz in der Hauptstelle in Erkelenz unter dem Titel „Filiale mit Zukunft“ die künftige Aufstellung des Geldinstituts bekannt ­gegeben.

Die Sparkasse, die darauf verweist, dass immer mehr Kunden die rund um die Uhr geöffnete Internet-Filiale nutzen würden und ein Kunde im Schnitt nur noch einmal im Jahr die Mitarbeiter in einer Filiale aufsuche, will mehr und zeitgemäße Nähe und vor allem mehr Erreichbarkeit für ihre Kunden schaffen.

Dabei wird es Veränderungen vor Ort geben. 52 Standorte umfasst das Filialnetz — jetzt und auch ab April, wenn das neue Konzept umgesetzt sein wird. Allerdings steigt die Zahl der Selbstbedienungsfilialen von aktuell zwei (in Geilenkirchen-Gillrath sowie im Oerather Mühlenfeld in Erkelenz) auf 13 an: Auch in Golkrath, Keyenberg, Kückhoven, Immendorf, Lindern (Würm), Randerath, Straeten, Myhl, Rath-Anhoven, Frelenberg und Breberen wird in Zukunft kein Personal mehr vertreten sein.

Diese SB-Filialen mit Geldautomaten und Terminals sollen — wie die SB-Bereiche in allen Filialen — täglich 19 Stunden geöffnet sein. Weiterhin personell besetzt, aber nur an zwei Tagen in der Woche, sind zukünftig die Filialen in Holzweiler, Schwanenberg, Teveren, Kirchhoven, Kleingladbach, Birgelen, Wassenberg-Oberstadt, Scherpenseel, Haaren und Süsterseel. Den Kern des Netzes bilden elf Filialen „mit Expertenzentrum“, in denen Beratungskompetenz gebündelt und erweitert werden soll. Darüber hinaus gibt es 18 weitere Filialen mit Öffnungszeiten an fünf Tagen in der Woche.

Ein „Mehr“ an Service soll auf verschiedenen Wegen erreicht werden — vor allem mit Hilfe des neuen Kunden-Service-Centers, das in Geilenkirchen seinen Standort haben wird. Telefonisch sollen dort demnächst elf Mitarbeiter viele Wünsche der Kunden (von Überweisungen über Dauerauftragsdienst oder Kartensperren bis zu Terminvereinbarungen) entgegennehmen und direkt umsetzen — auch samstags und sonntags sowie an Feiertagen. Den Bedürfnissen älterer Kunden oder von Menschen mit Behinderung will die Sparkasse mit einem neuen Bargeld-Bring-Service Rechnung tragen: Gegen 3 Euro Gebühr pro Auszahlung kann diese Form von „Homebanking“ in Anspruch genommen werden.

Die Kreissparkasse will mehr als 700.000 Euro in die Umsetzung des neuen Konzepts investieren. Ein Personalabbau sei nicht geplant, hieß es.

(disch)