Kreis Heinsberg: Sicher im Omnibus mit Hilfe von „Winnie West”

Kreis Heinsberg : Sicher im Omnibus mit Hilfe von „Winnie West”

Kinder frühzeitig mit Sicherheitsaspekten im Straßenverkehr vertraut zu machen, dies ist das Ziel eines gemeinsamen Projektes der West Energie und Verkehr und der Kreispolizeibehörde Heinsberg.

„Zu Beginn der Sommerferien möchten wir auf ein Angebot für die Eingangsklassen hinweisen, das nach den Sommerferien zum Tragen kommt”, ging Udo Winkens, Verkehrsbereichsleiter der West Energie und Verkehr, auf ein neues Verkehrssicherheitskonzept ein, das 1233 Erstklässler der Grundschulen im Kreisgebiet ansprechen soll.

Besonders in den ersten Tagen nach Schulbeginn müsse die Verkehrserziehung ansetzen und deshalb verstärkt die West die Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei. Äußerlich dokumentiert die West ihr Bestreben nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit einem neu gestalteten Omnibus, auf dem das neue Maskottchen „Winnie West” auffällt. Von Udo Winkens als „altersgerechter Sympathieträger” bezeichnet, soll „Winnie West” zudem auch auf themenbezogenen Informations- und Werbeträgern Verwendung finden.

Der vorgestellte Bus wird zukünftig bei der Verkehrserziehung eingesetzt, bei der hauptsächlich die Erstklässler der Grundschulen auf die Gefahren und die richtigen Verhaltensweisen bei der Nutzung von Omnibussen hingewiesen werden. „Mit dieser Aktion verbinden die Verkehrsberater der Polizei und die West die Hoffnung, dass sich auch im kommenden Schuljahr die Grundschulen in der Region wieder rege an den Schulungsmaßnahmen am Schuljahresanfang, aber auch an Auffrischungen und speziellen Themenschulungen während des Schuljahres Beteiligen”, sagte Udo Winkens.

Auch die Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Bert Roob, Willi Jansen, Peter Hissel, Manfred Kunst, Frank Meuffels und Michael Okuhn, sowie die zentrale Ansprechpartnerin der Grundschulen im Kreis Heinsberg für Verkehrserziehung, Renate Funk, rufen zur Teilnahme auf.

Zu den Schwerpunkten der „Busschule” zählen die Themen Verhalten an Bushaltestellen, richtiges Platzieren der Schultasche und Einhaltung der Sitz- beziehungsweise Stehordnung im Bus. Ganz wichtig ist es auch, den Erstklässlern zur vermitteln, dass sie nicht vor oder hinter einem Bus die Straße überqueren dürfen. Dabei wollen die Verkehrssicherheitsberater auf die Vorbildfunktion der älteren Schüler setzen.

Auch ein entsprechendes Heft mit vielen Figuren zum Ausmalen soll Schülern zum richtigen Verhalten anleiten. Dieses Malheft soll den mit dem Bus fahrenden Grundschulkindern ausgehändigt werden.

„An den weiterführenden Schulen bieten wir auch Busbegleiter an”, vermeldete Udo Winkens. Mit diesen älteren Schülern habe man gute Erfahrungen gemacht. Renate Funk lobte die bereits bestehende Zusammenarbeit von West, Polizei und Schulen, die auch in Zukunft fortgesetzt werden solle.