Heinsberg: Serie von Raubüberfällen geklärt

Heinsberg : Serie von Raubüberfällen geklärt

Die Kripo Heinsberg ist sicher, eine Serie bewaffneter Raubüberfälle auf Spielhallen im Stadtgebiet geklärt zu haben. Die beiden am Montag festgenommenen Tatverdächtigen waren beim Polizeiverhör geständig.

Am 11. und 18. Januar waren zwei Spielhallen auf Hoch- und Stiftstraße überfallen worden. In der Nacht zum 25. Januar schlug der Jüngere von zwei mutmaßlichen Tätern ein drittes Mal zu, dieses Mal alleine: Als die Angestellte gegen 1.30 Uhr die Spielhalle an der Hochstraße verlassen wollte, bedrohte sie der 20-Jährige mit einer Pistole und erzwang die Herausgabe der Tageseinnahme.

Durch einen Hinweis gelangten die Ermittler auf die richtige Spur. Die Wohnungsdurchsu-chung bei dem 20-jährigen Tatverdächtigen lieferte schließlich die entscheidenden Beweise, denn die Kriminalbeamten fanden Munition einer Schusswaffe sowie die Tatkleidung des jungen Mannes.

Wie es im Polizeibericht weiter heißt, wurde die Durchsuchung der Wohnung durch zwei Cobra-Schlangen und einen Brillenkaiman erschwert, die der Tatverdächtige in nur unzureichend gesicherten Terrarien hielt.

Der 20-jährige Heinsberger zeigte sich nach seiner Festnahme geständig, alle drei Taten mit seinem 44-jährigen Mittäter gemeinsam geplant zu haben. Die erste Tat habe man gemeinschaftlich begangen, während er die beiden folgenden Raubüberfälle alleine ausgeführt habe.

Der 44-jährige Mittäter wurde ebenfalls noch am Montag festgenommen. Auch in seiner Heinsberger Wohnung wurden die Beamten fündig: Sie stellten Tatwaffe, Sturmhaube und Tatbekleidung sicher.

Die beiden Tatverdächtigen, die nach eigenen Aussagen aus Geldmangel heraus gehandelt haben, sollten am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.