Erkelenz-Kuckum: Seltenes Blut zum 125. Mal gespendet

Erkelenz-Kuckum : Seltenes Blut zum 125. Mal gespendet

„Blutspender sind Lebensretter!” Das ist neben vielen ungenannten und unentgeltlichen Blutspendern auch Josef Bodewig (67) aus Kuckum bewusst und stellte sich deshalb bei der Blutspendeaktion des DRK-Ortsvereins Holzweiler im Immerather Kaisersaal wieder zur Verfügung.

Doch diesmal gab es eine Überraschung: Josef Bodewig legte sich zur 125. Blutspende auf die Liege, umgeben vom DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Theo Clemens, Bernd Altmann und Maria Grossert, während Ärztin Lisa Schmitz die Vorbereitung traf. Damit spendet Josef Bodewig bisher 62,5 Liter Blut, um kranke Menschen zu helfen. Hinzu kommt noch, dass er eine seltene Blutgruppe besitzt, die nur ein Prozent der Mensch haben: AB negativ.

Seine „Blutspender-Karriere” begann 1959 als junger Angestellter beim Kabelwerk Rheydt im KWR-Casino. Zunächst einmal und später viermal pro Jahr spendete er den begehrten Lebenssaft. Nur während des Hausbaues und bei kleineren gesundheitlichen Störungen gab es Unterbrechungen, berichtete er während des Blutspendetermins. Terminlich bedingt spendete er in Erkelenz, Baal, Hückelhoven und Wickrath, um im Rhythmus zu bleiben.

Wegen der seltenen Blutgruppe ist Josef Bodewig die besondere Bedeutung seiner Blutspende bekannt. „Sie hat nur Vorteile. Es tut nicht weh, es macht nicht schlapp, und man hat immer das gute Gefühl, für kranke Menschen und eventuell auch für sich selber eine nützliche Leistung erbracht zu haben”, begründete Josef Bodewig seine stete Bereitschaft und wirbt für die gute Sache. Auch eine seiner Töchter ist regelmäßige Blutspenderin.