Kreis Heinsberg: Schwungvolles und rhythmisches Programm beim internationalen Platzkonzert

Kreis Heinsberg : Schwungvolles und rhythmisches Programm beim internationalen Platzkonzert

Freiluftveranstaltungen hängen nun mal vom Wetter ab, und darunter litt auch etwas das internationale Platzkonzert des Musikvereins Cäcilia Waldfeucht im Rahmen des Festes der Begegnung zum 25-jährigen Bestehen der Sparkassen-Stiftung.

Die dennoch erschienenen zahlreichen Besucher bereuten ihr Kommen nicht. Es wurde ein vielseitiges, schwungvolles und rhythmisches Programm geboten. Unter den Gästen, die der Vorsitzende Thorsten Milosch begrüßen konnte, waren auch Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen, Cäcilia-Vorsitzende Anneliese Ruppert und der Ehrenvorsitzende des Musikvereins, Josef Beulen.

Den Auftakt des Platzkonzertes bestritten gemeinsam das Jugendorchester des Musikvereins Waldfeucht und das Jugendorchester aus dem niederländischen Linne. Diese Kooperation, die auf Initiative des Dirigenten Gerard Bijlmakers zustande kam, ist eine grenzübergreifende Erfolgsgeschichte, die auch schon internationale Anerkennung gefunden hat. So stellten die jungen Musikerinnen und Musiker in einer munteren Titelauswahl ihr perfektes Zusammenspiel unter Beweis.

Im Rahmen des sommerlichen Platzkonzertes bekamen Anna Jungblut (Flöte) und Kathrin Poot (Saxofon) ihre Urkunden für die bestandene D1-Prüfung . Lea Tholen (Klarinette) und Anna Jungblut haben die Aufnahmeprüfung ins große Blasorchester erfolgreich bestanden, und wurden aufgenommen.

Schwungvolle Blasmusik erklang dann auf dem zur Konzertkulisse avancierten Platz vor der Sparkasse vom „großen Blasorchester“, zusammengesetzt aus Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Waldfeucht, des Jugendorchesters Waldfeucht und vom Jugendorchester Linne. Dabei wurde eindrucksvoll bewiesen, dass Musizieren in jedem Alter Spaß macht. Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielten zusammen und vermittelten so überzeugend ihre Leidenschaft für die Blasmusik.

Musikalische Vielfalt zeigte dann der Musikverein Waldfeucht unter dem Dirigenten Andre Seerden und präsentierte gepflegte Unterhaltungsmusik mit bekannter traditioneller Blasmusik-Literatur von Welthits und Oldies bis hin zum Schlager. Traditionell durfte das bekannte Stück „Trara, es brennt“ zum Abschluss nicht fehlen. Dafür holte sich das Blasorchester zur Verstärkung einige kräftige Männerstimmen „ins Boot“, und beendete so als Zugabe für das begeisterte Publikum das Platzkonzert.

(utz)