Erkelenz-Kückhoven: Schulweg in Neu-Immerath wird sicherer

Erkelenz-Kückhoven : Schulweg in Neu-Immerath wird sicherer

Schon zum dritten Mal in diesem Jahr tagte der Bezirksausschuss zum Thema Bellinghovener Weg. Nachdem es im vorigen Monat einen Termin mit Bürgermeister Peter Jansen und Vertretern der Verwaltung gegeben hatte, traf sich der Bezirksausschuss im Kückhovener Schießstand zu einer außerordentlichen Sitzung, um Nägel mit Köpfen zu machen.

Bisheriger Streitpunkt war immer wieder die Nutzung des Bellinghovener Wegs durch Autofahrer, die von den Anwohnern immer wieder und mit Blick auf die Schulkinder kritisiert worden war. Vor allem die Landwirte hatten sich jedoch gegen eine Sperrung des Weges durch umklappbare Pfeiler ausgesprochen.

Der Bellinghovener Weg verbindet den Kückhovener Ortskern mit der K32 und Bellinghoven und darf von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werden. Im Juni hatte man sich beim Ortstermin in der Kückhovener Grundschule darauf geeinigt, den Weg an der Einmündung der Straße „Zur Schindskuhl” aus Neu-Immerath beidseitig sowie an der Einmündung K32 mit Pollern auszustatten. Diese sollen ein Befahren des Weges für Autos unmöglich machen, während der landwirtschaftliche und Radverkehr ungehindert passieren kann.

Der Zugang von Neu-Immerath zum Sportplatz wird bei dieser Lösung nicht behindert. Mit Blick auf die Schulkinder, die von Neu-Immerath kommend den Bellinghovener Weg nutzen, wurde angeregt, den Weg mit einer geeigneten Beleuchtung auszustatten. Der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Jürgen Simon, betonte, dass nach der gemeinsamen Erarbeitung dieser Lösung nun eine schnelle Umsetzung folgen müsse. Damit dies geschehen kann, wurde der Beschluss über die Zukunft des Bellinghovener Weges einstimmig gefasst und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt.