Karken: Schon mehr als 3000 Stunden investiert

Karken : Schon mehr als 3000 Stunden investiert

Ein Schmuckstück für den Ort und ein wertvolles Geschenk für künftige Generationen, das wird sie zweifelsfrei, die neue Karkener Bürgerhalle gegenüber dem Sportplatz.

Während die äußere Hülle der Stahlkonstruktion mit einer eleganten grauen Blech-Sandwich-Fassade mit blau abgesetzten, verspiegelten Aluminiumfenstern bereits komplett fertig gestellt ist, wird im Innern der Halle täglich und besonders am Wochenende emsig gearbeitet.

Rund 20 freiwillige Helfer sind fast immer vor Ort, um die Leistungen zu erbringen, zu denen sich die Ortsvereine verpflichtet haben mit dem Ziel, dieses Projekt auch in Zeiten knapper öffentlicher Finanzen zu realisieren. Den Grundstein dafür legte die Stadt Heinsberg mit dem Erwerb des Grundstückes im Jahre 1998. Planung und Bauleitung liegen in den Händen des Stadthochbauamtes.

Nachdem im Herbst die Gründungsarbeiten erfolgten und der Hallenaufbau in Stahlskelettbauweise mit der Verkleidung in Aluminiumstahlblech sowie die Maurerarbeiten durch die Bauunternehmung Himmels am 30. März dieses Jahres abgeschlossen werden konnten, gehört die Baustelle nun den Ehrenamtlern.

„Rund 200 freiwillige Helfer haben sich in die im Vorfeld erstellten Listen eingetragen”, so Ortsvorsteher Johannes Houben voller Stolz als Koordinator der weiteren Baumaßnahmen.

Bürgermeister Josef Offergeld, der sich jetzt vom Baufortschritt überzeugte, bestätigte dann auch voller Lob: „Hier wird gute und zügige Arbeit geleistet.”

Die bisherige Bilanz: mehr als 3000 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Derzeit wird fast täglich mit Hochdruck an den Mauerausfachungen gearbeitet. Die hier eingesetzten anthrazitfarbenen Betonverblendsteine dienen nicht nur der Optik, sondern zugleich einem möglichst optimalen Schallschutz.

„Als großer Vorteil erweist sich, dass man im Kreise der freiwilligen Helfer auf zahlreiche Männer vom Fach zurückgreifen kann”, so Ortsvorsteher Johannes Houben, der mit der Bürgerhalle nach der in Eigenleistung erbauten Totenhalle bereits das zweite Karkener Großprojekt koordiniert. Ihm zur Seite stehen Ortsringvorsitzender Josef Stepprath und die im Ortsring zusammengeschlossenen Vereine.

Die neue Bürgerhalle wird rund 724 qm Nutzfläche haben und bei Veranstaltungen im großen Saal mit Bühne etwa 360 Personen Platz bieten. Vorgegliedert sind dem großen Saal ein kleinerer von rund 90 qm, der auch den Thekenbereich aufnehmen wird sowie das Foyer mit Sanitär- und Toilettenanlagen.

Dank der Hilfe und Unterstützung vieler, aber auch durch die Unterstützung der Stadt Heinsberg blickt man in Karken voller Optimismus einer schnellen Fertigstellung entgegen.