Heinsberg: Schon mal ein Warzenschwein gestreichelt?

Heinsberg : Schon mal ein Warzenschwein gestreichelt?

„Haben Sie schon mal ein afrikanisches Warzenschwein gestreichelt?” Das Buch beginnt mit einer Frage, die wohl kaum jemand mit „Ja” beantworten kann.

Und wenn man weiterliest, taucht man ein in eine spannende, humorvolle Reiseerzählung mit äußerst ungewöhnlichen Geschichten über atemberaubend schöne Landschaften, Angst einflößend wilde Tiere und oft seltsam skurrile Mitreisende und Begleiter.

Vielleicht war es ja der Zauber jener Nacht im September 1990, als der Autor Gerd Höhne Auge in Auge, getrennt lediglich durch das Fliegengitter des Zeltes, einer ausgewachsenen Löwin gegenüberstand. Es zog ihn so sehr in den Bann dieses geheimnisvollen, oft auch unheimlichen Kontinents, dass er in den folgenden Jahren eine Vielzahl afrikanischer Länder bereiste und seine Tagebücher schrieb. Durch den sehr lebendigen Erzählstil wird der Leser bald selbst glauben, sich auf einer dieser Reisen durch den afrikanischen Kontinent zu befinden.

„Afrikanische Tagebücher” führt den Leser in eine unbekannte, manchmal auch völlig fremde Welt. Das Buch zeigt, dass es selbst in unserer heutigen Zeit noch möglich ist, Abenteuer zu erleben, die einen ein Leben lang begleiten und die man niemals wieder vergessen kann.

Am Dienstag, 9. November, findet um 20 Uhr in der Buchhandlung Wahlen in Heinsberg, Hochstraße 90, eine Autorenlesung mit dem Autor Gerd Höhne statt. Er stellt dort sein neues Buch vor.

Höhne wurde 1954 in WerderHavel geboren und reiste 1960, bevor die Berliner-Mauer endgültig geschlossen wurde, mit seinen Eltern und seiner Schwester über West-Berlin in die Bundesrepublik. Sie ließen sich in Heinsberg nieder, da bereits Verwandte in der Region lebten. Höhne besuchte die evangelische Volksschule in Heinsberg und das Kreisgymnasium.

Danach begann er eine Lehre als Buchdrucker in Aachen, legte vor der Handelskammer Aachen seine Meisterprüfung ab und war danach in verschiedenen Betrieben in Süddeutschland, dem Münsterland und Bayerischen Land als Abteilungs- und Betriebsleiter tätig. 1990 reiste Höhne nach Afrika. In den Folgejahren bereiste er sieben Afrikanische Länder, einige davon mehrfach. Danach schrieb er seine Eindrücke in seinem Buch „Afrikanische Tagebücher” nieder.

Der Eintritt zur Autorenlesung ist frei, dennoch wird um Platzreservierung gebeten unter 02452/23557.