Erkelenz: Schöne Gaudi: Kamelle einlochen

Erkelenz : Schöne Gaudi: Kamelle einlochen

Trotz Schmuddelwetters feierten wieder zahlreiche, zum Teil auch kostümierte Narren, den Auftakt des Straßenkarnevals. Es war „Wieverfastelovend”.

Ab 11.11 Uhr ging es richtig jeck zur Sache am Erkelenzer Marktplatz, wo die Narren von EKG-Präsident Helmut Jopen begrüßt wurden.Nach einigen närrischen Gesangseinlagen kam Bürgermeister Jansen samt Truppe anmarschiert.

Er hatte im Auftrage von Prinz Sascha I. und Ihrer Lieblichkeit Sabine I. zwei Aufgaben zu erfüllen. Er, Jansen selbst, habe bei den schwierigen Aufgaben, die das Prinzenpaar in diesem Jahr Rat und Verwaltung gestellt habe, richtig Glück gehabt: „Ich muss nur als Kellner herumlaufen.”

Die anderen „Spitzenleute” der Verwaltung machten sich derweil schon mal warm, hatten sie doch drei EKG-Disziplinen - Eierhürdenlauf, Kamellezielwerfen und Gurkenschnellschälen - zu meistern.

Dann ging es ans Eingemachte und der olympische Dreikampf nahm seinen Lauf, an dem pro Fraktion und Verwaltung jeweils drei Teilnehmer an den Start gingen.

Zunächst galt es, mit einem Ei ausgestattet von der Bühne runter einmal quer über den Marktplatz und wieder zurück zu laufen.

Schmuck und apart

Eine Disziplin, bei der Gotzen mit einem ebenso schmucken wie aparten Eierhütchen auf dem Kopf in nur sieben Sekunden klar die Nase vorn hatte.

Beim Kamellezielwerfen hatte sich die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft ebenfalls was Nettes ausgedacht: Drei Porträts vom Erkelenzer Dreigestirn, Bürgermeister Jansen und seinen Stellvertretern Theo Clemens und Christel Honold-Ziegahn, waren dafür vergrößert worden. Aufgabe war es, die Kamelle einem der drei „Zielobjekte” in den Mund zu werfen.

Treffsicherheit bewies dabei der „Schotte aus Katzem” Theo Bläsen (CDU), dem es immerhin gelang, zwölf Kamellen „einzulochen”. „Er war zwar nicht der Schnellste, aber die Gurken sind dafür aalglatt”, meinte die Prinzessin und erklärte Ferdinand Kehren zum eindeutigen Gewinner des Gurkenschnellschälens.

Schließlich galt es, die Punkte zusammen zu zählen. Sieger mit sechs Punkten: Ganz und gar nicht überraschend - die Verwaltung.