Kreis Heinsberg: Schnupperwoche bei den Genossenschaftsbanken

Kreis Heinsberg : Schnupperwoche bei den Genossenschaftsbanken

Gerade mit Blick auf die Schlagzeilen zur Finanzmarktkrise erkennen viele junge Leute, die sich für den Beruf des Bankers interessieren.

Eine solide Ausbildung bei einem seriösen Finanzdienstleister vor Ort bringt unschätzbare Vorteile. Denn schauten Schulabgänger mit Lust auf eine Karriere im Geldgeschäft früher meist nach Frankfurt oder München, wissen sie heute, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken vor der Haustür nicht nur selbstständiger Teil eines erfolgreichen Verbundes sind, sondern auch viel Kompetenz vermitteln und gute Zukunftschancen.

„Um das persönlich zu erleben, haben wir 14 interessierte junge Damen und Herren zu unserer Schnupperwoche eingeladen”, erklärte Christina Evertz vom Azubi-Projekt der Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg, VR-active.

Viele Informationen und Einschätzungen von Freunden, Eltern und Lehrern haben Schulabgänger vor der Lehrstellenwahl zu berücksichtigen, eigene Erlebnisse in Praktika spielen gleichfalls eine zentrale Rolle. „Darum bieten wir Genossenschaftsbanken im Kreis Heinsberg die Schnupperwoche für Jugendliche an, die vielleicht Bankkaufleute werden wollen”, so Stefan Vreydal, der ebenfalls bei VR-active mitarbeitet: „Wir haben außerdem eine Anregung vom letzten Durchgang aufgenommen und die Schnupperzeit auf fünf Tage ausgedehnt.”

14 junge Frauen und Männer zwischen 15 und 19 Jahren hatten sich für die Schnupperwoche angemeldet. Sie nutzten die Chance, den Arbeitsalltag der regionalen Finanzdienstleister persönlich zu erleben. Veranstaltungen zur Vorstellung des Berufsbildes und zum Bewerbertraining wurden als Gesamtgruppe besucht.

In der jeweiligen Schnupperbank warteten weitere Informationen und Aufgaben, zu denen selbstverständlich die Mitarbeit in Hauptstellen und Filialen gehörte. Dabei standen den Schnupper-Bankern immer wieder Auszubildende zur Seite, die den möglichen Nachfolgern ihre eigenen Erlebnisse mit Beruf und genossenschaftlichem Verbund nahe brachten.

„Die Erfahrungen mit den jungen Leuten, mit der Schnupperwoche und VR-active sind durch die Bank positiv”, sagte der Sprecher der Genossenschaftsinstitute im Kreis Heinsberg, Dr. Veit Luxem: „Natürlich bedeutet das alles für alle Beteiligten viel Aufwand. Aber so wissen unsere neuen Kollegen von Anfang an, dass bei uns besondere Leistungen gefragt sind.” Den üblichen Ausbildungsstandard könnten viele anbieten, so Luxem weiter: „Wir wollen deshalb auch auf diesem Feld besser sein als unsere Mitbewerber. Und die jungen Leute profitieren davon ebenfalls.”