Heinsberg: Säule soll zum Frieden mahnen

Heinsberg : Säule soll zum Frieden mahnen

Der Bildhauer Cornel Bücken aus Herzogenrath hat sie geschaffen, die Säule aus Basalt, als Sinnbild für den Frieden und als Denkmal für die Vermissten und Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus Heinsberg.

Auf dem ehemaligen Friedhof vor dem Haupteingang der Propsteikirche hat die Stele mit geschliffenen Flächen und dem im oberen Teil plastisch gestalteten Thema des Mit- und Füreinanders ihren Platz gefunden. Am Sonntag wurde sie feierlich durch Propst Günter Meis in Anwesenheit seines Vorgängers Domkapitular Albert Honings, der Vertreter der Stadt, der Sponsoren sowie vieler Kirchenbesucher eingeweiht.

Arndt Frauenrath, der gemeinsam mit Marlene Lenz die Initiative zur Errichtung dieses Denkmals ergriffen hatte, dankte den Sponsoren, aber ganz besonders auch Hans Beiten, der die Namen von 181 Vermissten und Gefallenen nahezu 62 Jahre nach dem Krieg zusammengetragen hat. Die Namen haben auf fünf an der rechten Seite der Pfarrkirche angebrachten Glastafeln einen Platz gefunden haben.

„Sie gewinnen in unseren Gedanken Gesicht und Gestalt”, so Frauenrath. „Dieses Denkmal, dass den Gefallenen und Vermissten ihren Namen gibt und eine Mahnung zum Frieden beinhaltet, war der Wunsch vieler Angehöriger”, ergänzte er. Nach dem Wunsch des Künstlers soll die Friedensstele Betrachter und Vorübergehende zum Innehalten und Nachdenken bewegen.

„Wir brauchen einen Ort zum Trauern und es darf keine Namenlosen geben, denn sie gehören über den Tod hinaus zu uns”, betonte Propst Günter Meis, als er die Stele segnete.