Waldfeucht-Haaren: Rosen Eiskrem feiert Jubiläum

Waldfeucht-Haaren : Rosen Eiskrem feiert Jubiläum

Mit einer Geburtstagsgala voller Überraschungen und Höhepunkte für ihre Gäste hat die Familie Kirchner das 40-jährige Bestehen von Rosen Eiskrem und zugleich eine beeindruckend erfolgreiche Firmenentwicklung gefeiert.

Rosen-Eiskrem-Gründer August Kirchner blickte zu Beginn des Abends, der Gäste aus Politik und Wirtschaft, Lieferanten und Banken, Weggefährten und Freunde in großer Zahl nach Haaren führte, noch einmal zurück. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Wegbegleitern und Beratern für das Vertrauen zu bedanken, das sie vor 40 Jahren in ihn setzten.

Unterstützt und ermutigt wurde er auch stets von seiner Frau Anneliese. 1967 erwarb August Kirchner von seinem Onkel Karl Rosen die kleine Eiskremsparte des damaligen Cafés Rosen in Heinsberg und startete in angemieteten Räumen des Cafés mit der Kleineisproduktion. Dass er bei diesem Geburtstagsfest Irmgard Rosen begrüßen konnte, freute ihn daher besonders.

Meilensteine der erfolgreichen Firmenentwicklung waren im Jahr 1970 der Umzug in die ehemalige Westmarkbrauerei in Haaren, 1974 der Einstieg in den Lebensmitteleinzelhandel.

Als 1995 Dr. Gotthard Kirchner in das Unternehmen einstieg, erhielt das Wachstum eine neue Dynamik.

Der bisher größte Coup gelang zum 1. Januar 2007, als Gotthard Kirchner mit der Rosen Eiskrem Süd GmbH die Handelsmarkenproduktion der Nestlé-Schöller-Produktions GmbH und damit die Fertigungsstätten Nürnberg und Prenzlau übernahm.

„Vor allem der Zusammenhalt war und ist das Geheimnis des Rosen-Erfolgs und wird dies auch in Zukunft sein”, unterstrich Gotthard Kirchner an diesem Abend. Seinem Vater August Kirchner - dem Architekten des nun 40 Jahre andauernden Erfolgs - galt sein besonderer Dank. „Geht nicht, gibt´s nicht”, habe er als Familientradition von ihm übernommen.

Dass man bei Rosen nicht nur feste arbeitet, sondern auch Feste feiern kann, stellte dieser Abend unter Beweis.

Die Fernsehmoderatorin Nina Ruge lud nicht nur die Kirchners zum kurzweiligen Gespräch auf die Bühne ein, sondern auch einige Weggefährten aus dem Kreis der Gäste.

Für Unterhaltung sorgten Andy Rühl, der wohl beste Udo-Jürges-Interpret, der brillante Rhetoriker Professor Friedrich Faber, der sich am Ende als „Scharlatan” und Schauspieler entpuppte, Sängerin Jemma Robertson und ihre Band sowie ein Tanzensemble. Das Fünf-Gänge-Menü von Sternekoch Reiner Hensen aus Rande-rath garantierte an diesem Abend Gaumenfreuden der besonderen Art.

Die von einem kleinen Feuerwerk begleitete Rosen-Eisparade mit den wichtigsten Stationen der Rosen-Geschichte, die Ralf Fleischmann und Michael Lettau in Eis modelliert hatten, so das Rosen-Eiscafé in Heinsberg oder den ersten Lastkraftwagen der Firma, ließen die Gäste noch einmal staunen.

Am Vortag hatten die Kirchners den Geburtstag bereits mit der Belegschaft gefeiert.