Inden/Altdorf: Romantik und Gaudi vor dem Fest am Indemann

Inden/Altdorf : Romantik und Gaudi vor dem Fest am Indemann

15 einheitlich gestaltete Holzhütten warten am Fuße des Indemanns auf Besucher des dritten romantischen Weihnachtsmarktes auf der Goltsteinkuppe. Für bayerisches Flair sorgt erstmals eine große Almhütte, die insgesamt Sitzplätze für 130 Personen bietet.

Sie ist aufgeteilt in einen Veranstaltungsbereich für etwa 80 Personen (oder geschlossene Gesellschaften) und einen Raum im vorderen Bereich für rund 50 Weihnachtsmarktgäste. Die zwischen dem „Restaurant am Indemann“ und dem Minigolfplatz angesiedelten Anbieter kommen aus Inden, Aachen, Düren und Eschweiler.

Ausrichter sind erneut die Brüder Frank und Marc Lersch, die den Markt mit der dritten Auflage zur Tradition erhoben haben. Das Angebot wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert. So verspricht eine Mini-Rodelbahn auf dem „natürlichen Gefälle“ vom Indemann zum Spielplatz Winterspaß für die ganze Familie. Hierbei soll eine eigens aus Österreich beschaffte Schneelanze „bei „hoffentlich kaltem Wetter einen perfekten kleinen Rodelberg schaffen — sollte Frau Holle wieder streiken“, wie Marc Lersch betont. Ein Kinderfliegerkarussell inmitten des Marktgeschehens stellt eine weitere attraktive Neuerung dar.

E-Scooter und Bungee-Jumping

Rund um die Minigolf-Anlage wartet das Team um die Besitzerfamilie Flatten mit weiteren Glanzpunkten wie Elektro-Scootern & Bungee-Jumping auf. Das breit gefächerte Angebot in den Weihnachtshütten reicht von Schmuckhandwerk und selbst gefertigten Dekorationen über Schnäpse und Liköre, Käse, Essige und Öle bis hin zu Mützen, Handschuhen und Schals aus Wolle und Leder. Handwerksdemonstrationen runden die Palette ab.

Neben Glühwein & Punsch, Printen und Weihnachtsgebäck werden Flammkuchen, Grillwurst, Pommes frites und Reibekuchen, Waffeln und Crêpes gereicht. Baye­rische Spezialitäten locken in der Almhütte. Ein Holzhaus in Spielplatznähe dient als „Wanderhütte“, in der jedes Wochenende ein anderer Händler seine Waren präsentiert.

In einer der Holzbuden schräg gegenüber der Almhütte werden Ehrenamtler des Vereins „Lichtblicke“ zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Familien Eierpunsch, Kinderpunsch und von den Kindern selbst gebackene Kekse verkaufen. Frank Lersch verspricht: „Jeder Cent, der dort gespendet oder durch Aktionen eingenommen wird, geht komplett an die betroffenen Kinder und Familien“. Aussteller mit Erfahrung wie Guido Born oder „Ronny Maroni“ zeigten sich mit der Resonanz der ersten beiden Weihnachtsmärkte am Indemann „sehr zufrieden“.

Der Indener Bürgermeister Jörn Langefeld freut sich schon auf die dritte Auflage und hofft, dass sie „super angenommen wird“.

Ferner regte er zu weiteren Events am Indemann an. Ihm schwebt etwa ein „Handwerkermarkt“ vor, eine Idee, die Marc Lersch gerne aufnahm.

(ptj)