Rollendes Museum kommt in den Kreis

Rollendes Museum kommt in den Kreis

Wegberg/Hückelhoven (an-o) - Es geht wieder rund: Die größte Oldtimer-Rundfahrt des Landes, die "2.000 Kilometer durch Deutschland", starten am 19. Juli in Mönchengladbach. Im Internet gibts schon einen ersten Vorgeschmack.

Vom 19. bis 27. Juli sind mehr als 150 klassische Autos auf der 2.000-Kilometer-Strecke unterwegs. Im Internet gibt es bereits jetzt eine Starterliste, außerdem einen detaillierten Zeitplan und eine Streckengrafik.

Start und Ziel der Tour ist Mönchengladbach. Am Sonntag, 20. Juli, fahren die Veteranen auch durch den Kreis Heinsberg. Allerdings müssen die Autofans früh aufstehen: Ab 8.15 Uhr passieren die vierrädrigen Senioren den Kontrollpunkt Tüschenbroicher Mühle in Wegberg, ab 8.35 Uhr fahren sie an Schacht 3 in Hückelhoven vorbei.

Ziel der ersten Tagesetappe ist Luxemburg, weiter geht es über Ulm, Nürnberg, Leipzig, Berlin und Bad Wildungen. Am 27. Juli kommen die Oldtimer wieder in Mönchengladbach an. Unterwegs wird auch an drei Rennstrecken Halt gemacht, und zwar in Colmar-Berg, am Hockenheimring und am Schleizer Dreieck.

Treffen auf der Hannen-Wiese

Wer sich die historischen Gefährte etwas genauer und vor allem in Ruhe ansehen möchte, ist am 19. Juli auf der Hannen-Wiese in Mönchengladbach richtig: Dort werden alle Fahrzeuge ausgestellt, die Fahrerinnen und Fahrer treffen sich zu einem ersten Plausch. Star des rollenden Museums dürfte der Benz 8/20 aus dem Jahr 1912 sein, aber auch ein 1931-er Rolls Royce Phantom II oder ein Bentley 41/4-Litre von 1936 dürften bei den Fans für Begeisterung sorgen.

Käfer und Kapitän auf Tour

Die neuesten Fahrzeuge stammen aus den frühen Siebzigern, außerdem sind auch zahlreiche Motorräder am Start. Bei machem Zuschauer dürften Erinnerungen an die Kindheit wach werden, wenn Käfer, Buckeltaunus und Kapitän auf die große Reise gehen. Die "2.000 Kilometer durch Deutschland" haben eine lange Tradition, 1933 gab es die erste Auflage. Damals war die Zielsetzung allerdings eine andere: Es ging nicht darum, automobilen Schätzchen ein bisschen Ausgang zu verschaffen, vielmehr wollten die Autowerke die Zuverlässigkeit ihrer Produkte unter Beweis stellen.