Wegberg: Richtfest beim Schul- und Sportzentrum in Wegberg

Wegberg : Richtfest beim Schul- und Sportzentrum in Wegberg

Der Bau der neuen Zweifach-Turnhalle am Schul- und Sportzentrum im Wegberg schreitet frist- und termingerecht voran. In dieser Woche wurde Richtfest gefeiert. Pünktlich zum Schuljahr 2012/2013 soll die Halle einsatzbereit sein.

Bürgermeister Reinhold Pillich wies auf die außergewöhnliche Kombination aus Sportstätte und Vereinsheim hin, die mit der Umsetzung dieser Planung geschaffen worden sei. Dadurch erhalte die Halle eine besondere Note.

Denn neben dem Schul- und Vereinssport wird die Halle im Untergeschoss auch sieben Vereine aufnehmen, die derzeit mit ihren Räumen noch im Begegnungszentrum (BGZ) angesiedelt sind.

Zum Ersatz für die dortige Turnhalle war die neue Halle an der Maaseiker Straße zunächst als Einfachhalle geplant worden. Schließlich einigte man sich jedoch auf Bestreben der Vereine und der Politik darauf, die Halle in ihrer heutigen Form zu planen und umzusetzen. „Die Halle wird dem Anspruch der Sport- und Schulstadt Wegberg gerecht”, erklärte Pillich und verwies darauf, dass man auch „in schwierigen Zeiten an den richtigen Stellen investieren” könne. Investitionen in die Zukunft der Kinder seien „die besten Investitionen, die man sich leisten kann”. Das Gelände an der Beecker Straße, auf dem sich derzeit noch das „baulich abgängige” BGZ befindet, werde neu überplant und dann neu bebaut.

Die neue Halle verfügt auch über eine Tribüne, die 195 Personen Platz bietet und über einen Aufzug von Rollstuhlfahrern benutzt werden kann. Die Halle hat wettkampffähige Ausmaße für den Handball. Zu Trainingszwecken kann sie durch einen Vorhang geteilt werden, so dass zwei Übungseinheiten parallel abgehalten werden können.

Mit der Planung wurde der aus Hückelhoven stammende Architekt Wolfgang Emondts betraut. Dieser lobte die reibungslose Zusammenarbeit mit der Verwaltung und hob die termingerechte Fertigstellung hervor, der nichts im Wege stehe.

Den Richtspruch verlas der Dachdeckermeister Andreas Erbeling.