Kreis Heinsberg: Reitercamp der Sportjugend ein Erlebnis

Kreis Heinsberg : Reitercamp der Sportjugend ein Erlebnis

Viele neue Gesichter, aber auch einige „Rückfällige” waren unter den 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des fünften Reitercamps der Sportjugend im Kreis Heinsberg zu entdecken.

Auf der Anlage von Leonhard Bahners in Heinsberg trafen wieder pferdebegeisterte Kinder von zehn bis 14Jahren zusammen, um ein ganzes Wochenende lang die geliebten Vierbeiner zu pflegen und natürlich zu reiten.

Nachdem man die Strohscheune mit Luftmatratze, Schlafsack und Kopfkissen in ein bequemes Lager für die Nacht verwandelt hatte, standen zunächst einige wichtige Vorkenntnisse auf dem Stundenplan. „So ein Pferd ist schließlich kein Fahrrad, das man einfach aus der Garage holt und losradelt”, begründete Betreuerin Alessa Kiausch die theoretische Einweisung. „Vorher muss man das Pferd oder Pony aus seinem Stall oder von der Wiese holen, es putzen und ihm Sattel und Trense anziehen!” Was sich so einfach anhört, stellt sich in der Praxis oftmals als recht schwierig heraus, wie die Kids selber feststellen konnten.

Ihr neu erworbenes Können stellten die Kinder am nächsten Tag unter Beweis, als die erste Reitstunde anstand. Je zwei Kinder bekamen ein Pflegepferd oder -pony, das sie ausgiebig putzen und anschließend reiten durften. Während die Neulinge auf dem Pferderücken einzeln unterrichtet wurden, begann für die anderen die erste Gruppenstunde. Nach getaner Arbeit hatten Zwei- und Vierbeiner erstmal eine Pause verdient! Die Pferde durften zurück auf ihre Weide und die Kinder konnten beim gemeinsamen Mittagessen das Erlebte besprechen.

Der Nachmittag bot für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonderes Highlight: Zeitgleich mit dem Reitercamp fand auch das große Reit- und Springturnier des Reitvereins Heinsberg auf der weitläufigen Anlage statt. Eine gute Möglichkeit für die Kids, von erfahrenen Reitern zu lernen. Mit solchen Vorbildern vor Augen und viel Engagement begann anschließend die zweite Reitstunde dieses Tages. Beim gemeinsamen Abendessen gab es viel zu erzählen, aber eines war allen klar - man wollte am liebsten sofort weiter reiten! Nach einer Schnitzeljagd mit Fragen rund um das Pferd waren die Kids müde und fielen glücklich in ihre Strohbetten - fast hätten sie ihre letzte Reitstunde verpasst.

Zum Glück waren dann doch noch alle rechtzeitig wach, um den Höhepunkt des Reitercamps mitzuerleben. In zwei Gruppen traten die Kinder gemeinsam mit ihren Pferdefreunden gegeneinander an, um bei den Reiterspielen ihr Können und Geschick unter Beweis zu stellen. Ob beim Dosenwerfen, Kostümritt, Wäsche aufhängen oder Klopapierreiten, alle zeigten, dass sie fest im Sattel sitzen. Auch die Betreuer Alessa Kiausch und Kim Peters waren von den Leistungen ihrer Schützlinge begeistert!