Heinsberg: Realschule im Fach Englisch bei den Besten in NRW

Heinsberg : Realschule im Fach Englisch bei den Besten in NRW

NRW-Schulministerin Barbara Sommer zeichnete jetzt die erfolgreichsten Schulen bei den Lernstandserhebungen 2005/2006 aus. Die neunten Klassen des Landes hatten im November 2005 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik verpflichtend teilgenommen.

Die Realschule Im Klevchen gehört demnach zur Elite der Realchulen im Fach Englisch. Beteiligt waren insgesamt etwa 200.000 Schülerinnen und Schüler in rund 2100 Schulen. Die erfolgreichsten zwei Prozent jeder Schulform (Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Gesamtschule) wurden geehrt.

„Mit dieser Auszeichnung würdigen wir beachtenswerte Leistungen von Schülerinnen und Schülern und erkennen gleichzeitig die engagierte Arbeit von Lehrkräften an”, so Sommer. „Erfolgreiche Schulen werden damit in ihrer Arbeit bestärkt, und es wird ein Anreiz gesetzt, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erzielen.”

Wir sprachen darüber mit Reinhard Welters, dem Leiter der Realschule Im Klevchen.

Erfüllt das tolle Resultat auf Landesebene sie mit Stolz?

Welters: Natürlich, aber ich möchte festhalten, das ist kein Verdienst des Schulleiters, sondern der Kollegen und der Kinder, die sich mit großem Eifer engagieren. Die Kinder wussten, dass die Teilnahme an der Lernstandserhebung nicht benotet wurde und hätten sich theoretisch entspannt zurücklegen können, aber sie sehen das als Wettbewerb und stehen regelrecht unter Strom.

Wie sieht denn der formale Ablauf einer solchen Erhebung aus?

Welters: Die Aufgaben, die für sämtliche Schulen in etwa gleich sind, werden dem Schulleiter zugeschickt. Die Prüfung findet für alle am selben Tag statt. Wir wollen dabei eine möglichst hohe Objektivität erreichen, beschönigen nichts, sondern wollen wissen, wo wir stehen. Deshalb hat bei den Prüfungen auch kein Lehrer seine eigene Klasse betreut.

Wie erklären Sie sich die Tatsache, dass Ihre Realschüler im Vergleich zu anderen im Land zu den Besten in Nordrhein-Westfalen zählen?

Welters: Unsere Kinder sind es gewöhnt, etwas mehr zu leisten als andere, aber wir bieten auch die entsprechende Unterstützung an. So wurde beispielsweise auf die durchschnittliche Leistung in Mathematik bei der letzten Erhebung mit einer Aufstockung der Unterrichtsstunden reagiert.