Heinsberg: Realistische Übung in den Niederlanden

Heinsberg : Realistische Übung in den Niederlanden

Zum zweiten Mal fuhr eine Gruppe von 18 Feuerwehrleuten zu den Kollegen der Regionalen Brandweer in Margraten (NL).

Feuerwehrleute aus den Löschgruppen Aphoven, Kirchhoven, Dremmen sowie vom Löschzug Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg konnten dort unter äußerst realistischen Bedingungen den Brandeinsatz üben.

In erster Linie galt es dabei, sich an die Hitze zu gewöhnen und Erfahrung mit der Schutzbekleidung zu sammeln. Bei einer Lufttemperatur von mehreren hundert Grad Celsius merkte man schnell, wo die Kleidung nicht richtig angelegt war.

In dem mehrstöckigen Haus brannte es in zwei Räumen. Der Rest des Hauses war völlig verqualmt. So kamen dann auch immer zwei Trupps mit je drei Mann zum Einsatz. Die Trupps bekamen die Aufgabe, Opfer zu finden und eventuell gefährliches Gut (Gasflaschen) zu bergen.

Zum Abschluss wurde den Feuerwehrleuten demonstriert, was passiert, wenn man zu früh mit den Löscharbeiten beginnt.

Nur einige Liter Wasser auf das Feuer geschüttet, füllten den Raum sekundenschnell mit unerträglich heißem Wasserdampf (ein Liter Wasser ergibt 1700 Liter Wasserdampf). Für eine eventuell noch lebende Person wäre das der sicher Tod.