Hückelhoven: Ratheim hat bald einen Kunstrasenplatz

Hückelhoven : Ratheim hat bald einen Kunstrasenplatz

Hückelhoven. Die Ergebnisse der Begehung der Sportstätten in Hückelhoven wurden dem Ausschuss für Kultur, Sport und Städtepartnerschaft auf seiner letzten Sitzung vorgestellt.

Dabei wurden alle Mängel und Veränderungsvorschläge der Vereine aufgenommen und zu einer Liste zusammengestellt. Diese Liste umfasst elf Anlagen. Einige der Anregungen und Ergebnisse wurden bereits umgesetzt, andere folgen in den nächsten Wochen.

Negativ aufgefallen war jedoch, dass einige Vereine nicht mit Vertretern an der Begehung ihrer Sportstätten teilgenommen hatten, was Ausschussmitglied Heinz-Josef Kreutzer als „Unding” bezeichnete. „Ein Minimum an Mitwirkenspflicht” sollten sie schon ernst nehmen.

Es sei zu überlegen, ob diese Begehungen überhaupt noch sinnvoll seien. Der Vorsitzende des Stadtsportbundes Hans-Josef Geiser betonte, dass die Begehungen nicht abgeschafft werden sollten, um Vereine, die kooperieren, nicht zu bestrafen. Vielmehr seien die Begehungen wichtig, um sich ein Bild vor Ort machen zu können. Die Begehungen würden abgebrochen, wenn keine Vertreter der Vereine anwesend seien. Helmut Holländer erklärte, dass in diesen Fällen die Wünsche der Vereine nicht berücksichtigt werden könnten.

Der Ratheimer Sportplatz steht ab 2010 mit der Erneuerung des Rasenplatzes im städtischen Finanzplan.

Derzeit werde im Vorstand jedoch diskutiert, den Rasenplatz nicht anzugehen und dafür den Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Dies werfe jedoch einige neue Probleme auf, da der Ascheplatz dann erweitert werden müsse, da er kleiner sei als ein Rasenplatz. Die dafür nötigen Kosten müssten in Relation gestellt werden und dürften nicht „derzeitigen Launen im Vorstand” unterliegen.

In den folgenden Jahren stehe dann, so Holländer, der Millicher Rasenplatz auf der Liste.