Heinsberg: Projekttag zum Klimawandel

Heinsberg : Projekttag zum Klimawandel

Die Worte „Energie” und „Klimawandel” sind derzeit in aller Munde. So wundert es nicht, dass das Heinsberger Kreisgymnasium ihnen seinen Oberstufen-Projekttag gewidmet hat. „Das Thema liegt in der Luft”, erklärte Schulleiterin Annegret Krewald zum Auftakt in der Sporthalle.

Allerdings habe das Motto noch einen anderen Hintergrund, denn immerhin würden im Zuge der Sanierung eines der Schulgebäude auf dem Dach der Turnhalle schon bald Solaranlagen für die Gewinnung von Warmwasser und die Stromerzeugung installiert.

Er habe das ehrgeizige Programm gelesen „und mit ebenso großer Freude zur Kenntnis genommen, dass sich zu diesem Projekttag in Quantität wie Qualität sachverständige Menschen eingefunden haben”, erklärte Landrat Stephan Pusch für den Schulträger. Besonders hervorzuheben sei dabei die Tatsache, dass sich Lehreinrichtungen, Energieversorger, Firmen, Kommunen und Schüler eingefunden hätten, um das Thema inhaltlich breit gefächert und anspruchsvoll aufzuarbeiten.

Dass Wind- und Wasserkraft derzeit nur je ein Prozent des gesamten Energieumsatzes ausmachen, verdeutlichte Professor Burghard Müller von der FH Jülich in seinem Impulsvortrag. Überrascht war er von Markus Schrammen aus der Jahrgangsstufe 12, der anhand einer Präsentationsfolie den so genannten Treibhauseffekt erläuterte. Und schließlich verwies Müller auf die Berufschancen in diesem Bereich. „Deutschland kann seine führende Rolle in der Umwelttechnik nur dann behaupten, wenn ausreichend Fachingenieure zur Verfügung stehen.”