Kreis Heinsberg: Polizei: „Vielzahl von Verstößen — Kontrollen wichtig“

Kreis Heinsberg : Polizei: „Vielzahl von Verstößen — Kontrollen wichtig“

Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg hatten am Mittwoch vergangener Woche bei einem Sondereinsatz zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr mehrere Kontrollstellen in den Stadtgebieten von Erkelenz, Wegberg und Hückelhoven eingerichtet.

An bekannten Unfallschwerpunkten wie der Krefelder Straße in Erkelenz, der Kreuzung Prämienstraße/Grenzlandring in Wegberg sowie an den Schulzentren Erkelenz und Hückelhoven-Ratheim überprüften die Beamten Pkw-Fahrer, Fußgänger und insbesondere Fahrradfahrer auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften. Dabei sind — wie am Dienstag von der Polizei-Pressestelle bilanziert wurde — 116 Verkehrsverstöße festgestellt und vor allem vor Schulbeginn viele verkehrserzieherische Gespräche mit Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zum Unterricht geführt worden.

Vier Fahrzeugführer waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und erhielten deshalb eine Anzeige. Zudem durften sie die Fahrt nicht fortsetzen. Sieben Pkw-Fahrer waren zu schnell unterwegs; auch sie erhielten eine Anzeige. Ein Verwarnungsgeld war fällig für 39 Fahrzeugführer, weil sie ebenfalls die erlaubte Geschwindigkeit überschritten hatten.

Zwei Pkw-Fahrer hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt. 36 Fahrzeugführer missachteten die Vorfahrt von Fahrradfahrern. Auch gegen sie fertigten die Polizeibeamten Anzeigen.

Die Überprüfungen der Fahrradfahrer ergaben auch mehrere Verstöße. So hielten sie sich oftmals nicht an die vorgeschriebene Fahrtrichtung auf den Radwegen. Zudem fuhr ein Fahrradfahrer bei Rotlicht über eine Kreuzung, ein weiterer bog verkehrswidrig ab. All dies wurde geahndet. Auch eine 18-jährige Fahrradfahrerin wurde auf ihrem Schulweg angehalten. Sie benutzte den Radweg verbotswidrig entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dabei telefonierte sie auch noch mit ihrem Handy. Daraufhin wurde sie verwarnt und erhielt einen Zahlschein. Auf dem Rückweg von der Schule wurde sie erneut angetroffen, als sie abermals ihr Handy während der Fahrt benutzte. Ein erneutes Verwarnungsgeld war die Folge.

„Die Vielzahl der Verstöße — sowohl bei Fahrradfahrern als auch bei Fahrzeugführern — zeigt, wie wichtig diese Kontrollen sind“, erklärte die Pressestelle der Polizei. „Wir als Polizei möchten Menschen vor schweren Unfallfolgen schützen und sie auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam machen. Jedes Unfallopfer bedeutet Leid für die Familie, Freunde, Mitschüler sowie Arbeitskollegen des Verunglückten. Unser Ziel ist es, dies zu verhindern.“ Deshalb werde es auch zukünftig regelmäßig solche Verkehrskontrollen im Kreisgebiet geben.