Kreis Heinsberg: Polizei: „Mehr fahnden als verwalten”

Kreis Heinsberg : Polizei: „Mehr fahnden als verwalten”

„Mehr fahnden als verwalten” laute die Devise, erklärte Landrat Stephan Pusch, als er am Dienstagmorgen bei einem Pressegespräch in Heinsberg die zum 1. Januar vollzogene Neuorganisation der Polizei im Kreis Heinsberg vorstellte.

Wie Polizeidirektor Günther Hamacher erläuterte, sei die Verbesserung der Qualität polizeilicher Arbeit durch Konzentration von Aufgaben und Verantwortung eines der Ziele. Die Bürgernähe werde gestärkt durch Beibehaltung der Polizeidienststellen in den Kommunen und die Festlegung von Regionalbeauftragten und Gesprächspartnern.

Eine personelle Verstärkung des operativen Dienstes werde erreicht durch ein Angestelltenkonzept und eine Reduzierung der Administration. Zudem hat sich die Polizei eine intensive Kooperation mit benachbarten Polizeibehörden in Deutschland und den Niederlanden auf ihre Fahnen geschrieben.

Die gravierendste strukturelle Veränderung gibt es in der Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung, in der drei Direktionen eingerichtet worden sind: Gefahrenabwehr/Einsatz, Verkehr und Kriminalität. Es existieren aber auch regionale Polizeiwachen und Regionalkommissariate.

Landrat Pusch betonte, die Kreispolizeibehörde habe ihre Hausaufgaben gemacht. Politisch gehe aber seine Forderung ans Land, dass mittelfristig erhebliche Neueinstellungen notwendig seien: „Gebt uns mehr junge Polizisten!”