Politessen verteilten 12048 "Knöllchen"

Politessen verteilten 12048 "Knöllchen"

Erkelenz (an-o/is) - Der Tradition entsprechend legt der Bürgermeister der Stadt Erkelenz zum Jahresende einen umfangreichen Bericht vor, der jede Menge Zahlen und Fakten enthält. Alle Abteilungen der Stadtverwaltung kommen auf den rund 200 Seiten zu Wort.

Besonders viele Zahlen enthält der Beitrag des Standesamtes. Dort wurden im vergangenen Jahr 778 Geburten beurkundet und zwar 421 Jungen und 357 Mädchen. Ein Blick in die Statistik der letzten zehn Jahre zeigt, dass die Zahl der Geburten in der Stadt Erkelenz stetig gesunken ist und zwar von 1079 im Jahre 1991 auf 814 im Jahre 2001.

Hitliste der Namen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes haben auch wieder eine Hitliste der männlichen und weiblichen Vornamen zusammengestellt. Bei den Jungen führen mit jeweils zehn Nennungen Noah und Tim diese Liste an, gefolgt von Fabian und Jan (jeweils neun). Bei den Mädchen steht Marie mit 16 Nennungen vorne an. Auf den Plätzen zwei, drei und vier folgen Lea (11), Maria (10) sowie Julia, Laura, und Michelle (jeweils 9).

Vor dem Erkelenzer Standesbeamten gaben sich im vergangenen Jahr 214 Paare das Ja-Wort. 198 Frauen nahmen bei der Eheschließung den Familiennamen ihres Mannes an. In sieben Fällen ist der Name der Frau der Ehename. Für die Eheschließung eines Deutschen im Ausland stellte die städtische Behörde fünf Ehefähigkeitszeugnisse aus. Beurkundet wurden auch 657 Sterbefälle, 298 Männer und 361 Frauen. Unter dem Stichwort "Besonderheiten" ist das aufgeführt: "Bis zum 30. November wurden drei Verpartnerungen registriert".

Die Abteilung "Straßenverkehrsangelegenheiten" genehmigte im vergangenen Jahr 36 Martins- und 13 Karnevalszüge sowie 65 "sonstige Veranstaltungen". Die Politessen der Stadt verteilten an Parksünder beachtliche 12048 "Knöllchen", Die Stadt verschickte 1546 Bußgeld- und Kostenbescheide und ließ 99 abgemeldete Fahrzeuge aus dem öffentlichen Verkehrsraum entfernen. Das städtische Ordnungsamt wies im vergangenen Jahr 19 Frauen und Männer in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.