Plan zur B221n liegt im Rathaus aus

Plan zur B221n liegt im Rathaus aus

Kreis Heinsberg/Köln. Die Bezirksregierung Köln führt als Anhörungsbehörde das vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Mönchengladbach, beantragte Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Bundesstraße 221n, Umgehung Wildenrath, durch.

Die Pläne für den Neubauabschnitt „Umgehung Wildenrath” der B221n liegen vom 3. Mai bis zum 2. Juni bei der Stadt Wegberg zur Einsichtnahme aus.

Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zum 30. Juni 2004 bei der Bezirksregierung Köln oder der Stadt Wegberg erhoben werden.

Der Planfeststellungsabschnitt betrifft ausschließlich Wildenrath. Er ist circa 1,6 Kilometer lang und beginnt südöstlich der Ortschaft Wildenrath. Hier erhält die B221n Anschluss an die vorhandene Flugplatzquerspange.

Die B221n verläuft dann in nördlicher Richtung östlich von Wildenrath durch landwirtschaftliche Nutzflächen und zum Teil auch durch Waldflächen in flacher Damm- und Einschnittslage.

Etwa 500 Meter nach Beginn wird die Eckartstraße, die im Zuge des Ausbaus verlegt werden muss, mit einem Bauwerk über die B221n geführt. Auch der Schrörsweg wird mit einem Bauwerk über die B221n geführt.

Um den nördlichen Teil von Wildenrath an die Umgehung anzuschließen, wird eine Querspange gebaut, die mit einem Kreisverkehrsplatz an der Dalheimer Straße angeschlossen wird. Das Planfeststellungsende liegt nordöstlich von Wildenrath, wo die B221n wieder in die vorhandene B221 mündet.

Zudem wird für Radfahrer ausgehend vom Radweg an der alten B 221 bis zum Anschluss der Querspange an die B 221n auf der Ostseite der Umgehungsstraße und weiter zwischen der B 221n und der K 23 auf der Nordseite der Querspange ein Radweg angelegt.

Zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte sind passive Schallschutzmaßnahmen vorgesehen. Zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft werden trassennahe Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.