Selfkant/Gangelt/Waldfeucht: Plaketten überreicht

Selfkant/Gangelt/Waldfeucht : Plaketten überreicht

Aufgrund ihres Engagements für die Umwelt trägt die Evangelische Kirchengemeinde Gangelt-Selfkant-Waldfeucht schon seit einer ganzen Zeit das Label „Grüner Hahn“. Bei dem Projekt „Grüner Hahn“ geht es um das kirchliche Engagement zur Bewahrung der Schöpfung, also um Anstrengungen zum Erhalt der Umwelt.

Die Kirche legt den Fokus darauf, dass sie mit ihren Gemeinden, Einrichtungen und Werken eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen, schöpfungsverträglichen Handeln einnehmen muss — und auch kann. Gilt es doch, das Umweltbewusstsein in den Gemeinden zu fördern und dies nicht nur dem Staat zu überlassen.

Plaketten für Bocket und Gangelt

Nach fast drei Jahren intensiver Arbeit und einer intensiven Prüfung durch Fachleute wurde die Kirchengemeinde Ende Oktober 2015 mit der Überreichung des Zertifikates ausgezeichnet. Nun folgte der vorerst letzte Akt: Die Überreichung der Plaketten für die beiden Gemeindezentren in Bocket und Gangelt.

Im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland händigte Klaus-Dieter Koß, Motor der „Grüner-Hahn“-Bewegung im Kirchenkreis Jülich, dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Gangelt-Selfkant-Waldfeucht diese äußeren Zeichen erfolgreicher Arbeit für die Mitwelt aus. Koß: „Es gibt doch diesen Spruch: Wir gehen mit unserer Erde um, als ob wir noch eine zweite im Kofferraum hätten. Die Meldungen von Leben auf irgendwelchen Nachbarplaneten scheitern aufgrund der Unerreichbarkeit. Für mich heißt das: Wir sollten, anstatt über die Bewahrung der Schöpfung nur zu reden, lieber Taten folgen lassen. Die Kirchengemeinde Gangelt, Selfkant, Waldfeucht hat mit der Einführung des Umweltmanagementsystems ‚Grüner Hahn‘ diesen Schritt getan. Sie hat die Umsetzung mit Elan und Ausdauer aufgenommen und in einem mehrjährigen Prozess dabei zur Entlastung der Umwelteingriffe beigetragen: Man hat sich erfolgreich zertifiziert.“

Er dankte dem Mitweltteam der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und äußerte die Erwartung, „dass die Einführung des Umweltmanagementsystems in den kommenden Jahren weiter betrieben und womöglich sogar noch verbessert wird“.