Erkelenz: Pilgerweg durch die Schönecker Schweiz

Erkelenz : Pilgerweg durch die Schönecker Schweiz

Auf eine ganz besondere Fahrt hatten sich 44 Pilger der St.- Matthias-Bruderschaft Erkelenz begeben.

Sie unternahmen eine Fußwallfahrt zum Apostelgrab des heiligen Matthias in Trier. Nach dem Reisesegen in St. Lambertus Erkelenz begann für die Pilger die erste Tagesetappe bei schönstem Wanderwetter.

Bereits seit 1969 findet diese Wallfahrt statt. In diesem Jahr gab es sogar Zuwachs. Gleich zwei Neulinge konnte Wallfahrtsleiter Josef Hermsen begrüßen, Rosemarie Huppertz und Rosi Pohlmann.

Alte Hasen sind dagegen Karl Bensberg, Evi Tarara, und Ludgera Xhayet Spenrath, die bereits zum zehnten Mal mit nach Trier gingen. Herzlich aufgenommen wurde auch Giovanni Arrighini aus Genua, der nicht nur die weiteste Anreise hatte, sondern auch noch mit 73 Jahren einer der ältesten Pilger der Reisegruppe war. Barbara Lütterforst mit 76 Jahren war die älteste Teilnehmerin.

Erstes Tagesziel war Dahlem, wo der ehemalige Erkelenzer Kaplan Michael Brandau die Abschlussmesse zelebrierte. Mit großer Herzlichkeit wurden die Pilger bei den Quartiersleuten aufgenommen. Die alljährliche Begegnung zur Trierwallfahrt ist für viele schon zu einem freundschaftlichen Treffen geworden.

Tags darauf ging es über Kronenburg und Prüm, weiter über einen der schönsten Pilgerwege, durch die Schönecker Schweiz. In freudiger Erwartung auf Trier begann schließlich die dritte Etappe zunächst nach Bitburg, über Masholder, nach Meckel bis hin zum Apostelgrab nach Trier.

Dort wurden die Reisenden von Pilgerpater Hubert begrüßt, der Erstpilgerplaketten überreichte und die „zehnjährige Mitpilgerschaft” auszeichnete.

Der vierte Wallfahrtstag begann mit der großen Pilgermesse mit Abt Ansgar und vielen Pilgergruppen. Für die Messe hatten sich 15 Erkelenzer Fuß- und Buspilger zu einem „Matthiaschor” zusammengetan. Dafür hatte der Projektchor unter Leitung von Leo Vieten schon etliche Monate zuvor eifrig geprobt. Positive Resonanz war der Lohn für diese Mühe.

Nach einem letzten Blick auf St. Matthias und die schöne Stadt Trier ging es dann wieder über drei lange Tagesmärsche heimwärts, wo die Pilger am Bahnhof in Erkelenz herzlich von den Angehörigen empfangen wurden. Mit dem Schlusssegen in St. Lambertus endete eine gelungene Pilgerfahrt.