Kreis Heinsberg: Pfadfinder-Aktion: Faire Produkte sollen bei Frühstück Platz haben

Kreis Heinsberg : Pfadfinder-Aktion: Faire Produkte sollen bei Frühstück Platz haben

Die Vielfalt fair gehandelter Produkte können die Gäste im Haus Sankt Georg des Pfadfinderstammes St. Georg in Wegberg-Watern vom 22. bis zum 26. September am Frühstückstisch erleben.

Bei einer Tasse Bio Cappuccino aus afrikanischem Hochlandkaffee, der mit Rohrzucker aus Paraguay gesüßt ist, kann man mit den eigenen Geschmacksnerven erfahren, dass der faire Handel nicht nur ein effektives Mittel zur Armutsbekämpfung ist, sondern auch für qualitativ hochwertige und genussvolle Produkte steht.

Außer mit Cappuccino können die Tassen auch mit fair gehandeltem Tee, Kaffee oder Kakao gefüllt werden. Marmelade, Honig, Erdnuss- und Nougatcreme aus dem Eine-Welt-Shop stehen als Brotbelag zur Verfügung.

Als kleines Schmankerl hat Lilia Ruseljuk, die die Budgetplanung für das faire Frühstück zu ihrem Ausbildungsprojekt auserkoren hat, sogar fair gehandelte Colabären gefunden.

Die faire Woche 2008 verdeutlicht mit dem Motto „Doppelt gut! Bio im fairen Handel”, dass sich der faire Handel und die ökologische Landwirtschaft gegenseitig verstärken.

Eine nachhaltige Wirtschaftweise ist eine wichtige Maßnahme für den Umweltschutz und den Erhalt der Lebensgrundlage der Bevölkerung nicht nur in den „Ländern des Südens”.

Auch wenn der faire Handel in erster Linie für wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Gerechtigkeit steht, arbeitet er schon seit vielen Jahren so umweltverträglich und ökologisch wie möglich. Denn die Umstellung auf ökologischen Landbau ermöglicht den Erzeugern gesunde Arbeitsbedingungen und bietet neue Absatzperspektiven.

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Schirmfrau der fairen Woche erklärt den doppelten Nutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher: „Sie bekommen qualitativ hochwertige Produkte, die nicht mit Pestiziden belastet sind, und können gleichzeitig sicher sein, dass sie den dahinter stehenden Produzentinnen und Produzenten zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verhelfen und zum nachhaltigen Schutz der Umwelt beitragen.”