Kreis Düren: Personalrat fordert mehr Lehrer für Grundschulen

Kreis Düren : Personalrat fordert mehr Lehrer für Grundschulen

In seiner jüngsten Personalversammlung hat der Personalrat für Lehrer an Grund- und Hauptschulen im Kreis Düren zwei Resolutionen verabschiedet, die auch von lokaler bildungspolitischer Bedeutung sind. Damit werden Forderungen im Zusammenhang mit dem neuen Schulgesetz erhoben und sozialpädagogische Kompetenz an Grund- und Hauptschulen eingefordert.

So werden Politiker und die Ministerialverwaltung aufgefordert, sich „für optimale Rahmenbedingungen und ausreichende Ressourcen an den Schulen” einzusetzen, damit die vom neuen Schulgesetz geforderten Ziele auch erreicht werden können.

Als nicht ausreichend werden die von der Landesregierung zusätzlich geschaffenen Lehrerstellen betrachtet. An vielen Schulen, so heißt es, fehle das Lehrerpersonal zum Einsatz in den Offenen Ganztagsschulen. Auch fordern die Pädagogen Zeit für die notwendige Fortbildung und für die Schulung der Lehrerräte.

Die durch das neue Schulgesetz entstandenen zusätzlichen Aufgaben seien zeitaufwändig und führten neben Unterrichtsausfällen zu einer höheren Belastung der Lehrkräfte.

In der zweiten Resolution wird für jede Eingangsklasse der Grundschule die Einrichtung einer halben Stelle einer Sozialpädagogin erwartet. Sie sei zur individuellen Förderung entwicklungsverzögerter Kinder unverzichtbar. Mit einer solchen Aufgabe seien Lehrer über ihre Unterrichtsarbeit hinaus „deutlich überfordert”.

Schulsozialarbeit wird als unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeit auch in den Hauptschulen betrachtet. Sie leiste Unterstützung bei einem schwierigen Erziehungsauftrag. Die Arbeit der Sozialpädagogen dort bedürfe der dauerhaften Absicherung unter zumutbaren Arbeitsbedingungen.