Kreis Heinsberg: Party ohne Zigarette und Alkohol gefeiert

Kreis Heinsberg : Party ohne Zigarette und Alkohol gefeiert

Rund 550 Jugendliche aus dem Kreis Heinsberg und der Euregio Maas-Rhein feierten in der Diskothek „Waldesruh” in Himmerich am internationalen Welt-Nichtrauchertag mit einer rauch- und alkoholfreien Party den Abschluss der Teilnahme am Wettbewerb „Be smart - don´t start”.

Gastgeber waren das Kreisgesundheitsamt und die AOK, die den Wettbewerb bereits zum sechsten Mal im Kreis erfolgreich durchführten, wie AOK-Präventionsberater Klaus Poschen erklärte.

Die Jugendlichen der Jahrgangsstufen fünf bis acht hatten an einem internationalen Wettbewerb zum Nichtrauchen erfolgreich teilgenommen. Die Disco mit professionellem DJ am Musik- und Lichtpult war der Lohn für ihr Durchhaltevermögen. Für Abwechslung sorgte außerdem ein Tabak-Quiz, bei dem die Schüler ihr Wissen auffrischen konnten.

Dazu gab es noch eine Verlosung. Ein Rauschbrillen-Parcours bot die Gelegenheit, einprägsame Erfahrungen über einen Rauschzustand zu sammeln, ohne auch nur einen Tropfen Alkohol konsumiert zu haben. Spielerisch regte außerdem ein Memory die Jugendlichen an, sich mit dem Thema Alkohol und Rauchen auseinander zu setzen.

An der „Riech-Bar” konnten sie testen, wie Rauchen Geschmacks- und Geruchssinn verändert. Die überdimensionale Zigarette der Landesinitiative „Leben ohne Qual” war ein Blickfang, der dazu anregte, sich mit den Inhalts- und Schadstoffen zu beschäftigen, die in Zigaretten enthalten sind.

Betreut wurden die Infostände sowohl von Fachkräften der Euregio sowie Oberstufenschülern des Gymnasiums Hückelhoven. Sina Kaumanns, Laura Lenz, Pia Wüllenweber, Kira Chemnitz und Dusty Block haben sich zu „Peers” aus- und fortbilden lassen, engagieren sich als Gleichaltrige auch in ihrer Schule in der Suchtprävention und leisten Überzeugungsarbeit bei ihren Mitschülern gegen Tabak- und Alkoholgenuss durch Jugendliche.

Derzeit gibt es den Wettbewerb in 18 europäischen Ländern, wie Yvonne Michel, Fachkraft für Suchtvorbeugung beim Gesundheitsamt ergänzte. Im Rahmen der euregionalen Zusammenarbeit des Arbeitskreises zum „Risikoverhalten Jugendlicher wurden erneut Kollegen und Schüler aus den benachbarten Niederlanden und Belgien eingeladen. „Viele Schulen im Kreis sind bereits seit Jahren beim Wettbewerb mit dabei”, zeigten sich die Veranstalter mit der Resonanz zufrieden.