Kreis Heinsberg: Papst spricht Ministranten Mut zu für ihren Glauben

Kreis Heinsberg : Papst spricht Ministranten Mut zu für ihren Glauben

Es gab einen Riesenjubel in der Gruppe von 500 Ministranten aus den Regionen Heinsberg und Mönchengladbach: Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom wurden sie von Papst Benedikt XVI. eigens als Pilgergruppe genannt und begrüßt.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach den jungen Menschen in kurzen Worten Mut zu für ihr Leben und ihren Glauben.

Orte des Christentums, aber auch der Antike überhaupt standen auf dem Programm der Gruppe, die vor den Toren Roms nahe Ostia untergebracht war. Die Unterbringung bot mit Holzhütten im Pinienwald, Schwimmbad, Sportmöglichkeiten und viel Platz genau den richtigen Rahmen für eine Fahrt mit Kindern und Jugendlichen.

Vor fast zwei Jahren hatten die Planungen für diese große Fahrt durch das sogenannte Kernteam um Frank Seeger, den Regionalen Jugendseelsorger der Region Mönchengladbach, begonnen. Das Kernteam mit Ingrid Beiten, Jugendbeauftragte der Region Heinsberg, Astrid Huben, Sozialpädagogin aus Süsterseel, Sabine Mevissen, Gemeindereferentin in Waldfeucht, Manfried Huben, Pastoralreferent in Geilenkirchen, und Christoph Rütten Gemeindereferent in Mönchengladbach-Mitte - war in Rom immer erkennbar an leuchtend roten Shirts.

Genauso leuchtend rot waren die gesponserten Kappen, die alle Teilnehmer immer trugen, wenn sie in der Stadt unterwegs waren. So konnte man über vier Tage in Rom immer wieder die Gruppen und Grüppchen in der Heiligen Stadt erkennen.

Zum Ende der Fahrt zeigten sich die Verantwortlichen sehr zufrieden mit dem Ablauf. „Ohne die ehrenamtlichen Betreuer aus den verschiedenen Pfarrgemeinden wäre das aber nicht möglich gewesen”, so Frank Seeger. Und: „Alle waren sehr gut vorbereitet.” Sogar einen Arzt hatte man mit nach Rom genommen; der hatte zwar einige einfachere Wehwehchen zu behandeln, die großen Katastrophen blieben jedoch Gott sei Dank aus.

Nach etwa 20 Stunden Fahrt trafen sechs der sieben Busse wohlbehalten wieder in Heinsberg ein; der siebte Bus kehrte nach Pannen und langen Wartezeiten erst in der folgenden Nacht heim.

Die Daheimgebliebenen hatten im Internet die Ereignisse im „Tagebuch von Messimus, Paradeministrant vom Niederrhein” verfolgen können, das auch jetzt noch allen Interessierten offensteht. Überdies steht allen ein Gästebuch zur Verfügung, um die eigenen Eindrücke dort zu hinterlassen.