Selfkant-Höngen: Ortsentwicklung im Blick

Selfkant-Höngen : Ortsentwicklung im Blick

Ins Pfarrjugendheim Höngen hatte Ortsvorsteherin Ruth Deckers die Bürger aus Höngen, Wehrhagen und Dick zum Neujahrsempfang geladen.

Ruth Deckers, zugleich Vize-Bürgermeisterin der Gemeinde Selfkant, begrüßte viele Bürgerinnen und Bürger und blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2004 zurück. Deckers machte keinen Hehl daraus, dass der Verlauf der Kommunalwahl erst einmal verdaut werden müsse, wobei sie den Willen der Bevölkerung respektiere. Höhepunkt in Höngen sei das Dekanats-Schützenfest gewesen. Auch das Musikfestival „Rumble in the Jungle” und der Lambertusmarkt wurden große Erfolge.

In Sachen Dorfverschönerung entwickelt sich Höngen zum Schmuckstück, weitere Aktivitäten sollen folgen. „Der Klosterpfad Richtung Alten- und Pflegeheim St. Josef soll für den Straßenverkehr freigegeben werden. Die Öffnung des bisherigen Wirtschaftsweges lasse ich verwaltungsrechtlich prüfen”, versicherte Deckers.

Auch die kommenden Ereignisse nahm die Ortsvorsteherin in den Blick. So stehe das Fest des Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps Höngen zum 75-jährigen Bestehen ab dem 26. Mai an. Eingebunden werde das Silberjubiläum der Partnerschaft mit der schottischen „Brothwick Pipe Band”. „Und dazu noch 30 Jahre Wecken, wir feiern sechs Tage lang” ließ Arno Conen vom Verein wissen.

Einen weiteren Schwerpunkt sah Deckers in Sachen B56n. „In diesem Jahr sind die Niederländer fertig und stehen mit ihrer Autobahn bei Millen. Wir hoffen, dass die Arbeiten auf deutscher Seite schnellstens beginnt und das erste Teilstück bis zur L410 in Tieflage kommt.” Die Ortsvorsteherin verkündete zudem, dass ein Antrag gestellt worden sei, das Wohnhaus der alten Schule zum „Kulturhaus des Selfkant” zu umzubauen.