Heinsberg: Offergeld arbeitet zukünftig als Anwalt in Heinsberg

Heinsberg : Offergeld arbeitet zukünftig als Anwalt in Heinsberg

Die Spekulationen über die berufliche Zukunft von Heinsbergs Bürgermeister Josef Offergeld haben ein Ende. Als er Anfang des Jahres der staunenden Öffentlichkeit mitteilte, nicht mehr für das Amt des Verwaltungschefs in der Kreisstadt kandidieren zu wollen, war dies ein regelrechter Paukenschlag.

Da sich offenbar niemand so recht erklären konnte, warum der in seinem Amt stets überaus erfolgreich agierende Porselener nicht mehr antrat, schossen fortan die Gerüchte ins Kraut. Die Palette der angeblich neuen Jobs, die die Runde machten, reichte von einem lukrativen Pöstchen bei Nuon über eine sicherlich gut dotierte Position in der Düsseldorfer Landesregierung bis jüngst gar nach Berlin.

All dies entbehrte jedoch jeglicher Grundlage, denn Offergeld wird in Heinsberg bleiben und quasi zu seinen Wurzeln zurückkehren. Ab 1. November gehört er der renommierten Anwaltskanzlei KNP Dr. Nenninger, Penatzer&Krins an, die in der Patersgasse 17 neben Nettetal, Düsseldorf und Hörselberg ihr nunmehr viertes Büro eröffnet.

„Ich möchte noch eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, nachdem ich aus dem Amt des Bürgermeisters ausgeschieden bin”, erklärte Offergeld gegenüber unserer Zeitung. „Da ich Jurist bin, lag etwas Juristisches nahe. Wer mich kennt, weiß, dass es mir dabei nicht reicht, lediglich zu Werbezwecken auf einem Briefkopf zu stehen.”

Angebote habe es so einige gegeben, sagt der scheidende Verwaltungschef, „aber die interessante Aufgabenstruktur hat mich davon überzeugt, mich für KNP zu entscheiden. Hinzu kommt, dass Dr. Bernd Nenninger mittlerweile auf seinem Gebiet deutschlandweit ein anerkannter Spezialist ist”.