Erkelenz: Nur ein Grundstück im Park verkauft

Erkelenz : Nur ein Grundstück im Park verkauft

Die wirtschaftliche Entwicklung hat im abgelaufenen Jahr auch vor Erkelenz nicht Halt gemacht. So ist auffällig, dass es 2003 nur einen einzigen Grundstücksverkauf im Gewerbe- und Industriepark Commerden gegeben hat.

Die Dangers GmbH, hat rund 3400 Quadratmeter im Gipco erworben. Es handelt sich um ein neues, produzierendes Unternehmen, das weltweit operiert und Maschinen und Anlagen zur Produktion und Bearbeitung von Backwaren herstellt. 19 bis 24 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Zwölf Interessenten

2003 standen insgesamt 64.000 Quadratmeter Gewerbe- und Industrieflächen in konkreten Verhandlungen zur Disposition, 20.000 davon im angestrebten ersten Erweiterunsgabschnitts des Parks.

Mit zwölf Interessenten hat das Amt für Wirtschaftsförderung konkrete Ansiedlungsvorstellungen entwickelt. Doch ist es aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht zu Abschlüssen und Unternehmensansiedlungen gekommen.

„Allerdings hat sich auch gezeigt, dass keines der Unternehmen, für die der Gipco in der engeren Wahl war, an anderen Standorten die angestrebten Vorhaben verwirklicht hat.

Die unternehmerischen Zukunftspläne wurden vielmehr aufgehoben, zurückgestellt oder durch andere innerbetriebliche Rationalisierungsmaßnahmen ersetzt”, hat Wirtschaftsförderer Roland Hager festgestellt.

Nicht zufriedenstellend

Nach dem nicht unbedingt zufriedenstellend verlaufenen Jahr 2003 blickt Hager positiver nach vorn.

Seine optimistische Einschätzung, die von der Bezirksregierung geteilt wird, führt bereits dazu, dass das Land Nordrhein-Westfalen für die Erweiterung des Gipco in Richtung B 57 Fördermittel in Höhe von rund 630.000 Euro bereit gestellt hat.

Die planerische Erweiterung des Gipco II umfasst ein Flächenvolumen von rund 116700 Quadratmetern, davon 88.000 Quadratmeter an veräußerbarer Gewerbe- und Industriefläche.

Nach Ansicht von Hager ist die Gipco-Erweiterung dringend erforderlich, um Zukunftsperspektiven für weitere Unternehmensansiedlungen in Erkelenz zu sichern.

„Nur noch 16 Prozent der Gewerbe- und Industrieflächen sind frei verfügbar. Für weitere vier Prozent bestehen Optionen.”