Hückelhoven: „New Zealand String Quartet” begeistert Zuhörer

Hückelhoven : „New Zealand String Quartet” begeistert Zuhörer

Ein einzigartiges wie großartiges Konzert veranstaltete die Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg in Zusammenarbeit mit den Freunden der Kammermusik Hückelhoven, con brio, des neuseeländischen „New Zealand String Quartets”.

Die zahlreichen Zuhörer in der Hückelhovener Aula waren vom ersten Ton an in einen außergewöhnlichen Bann geschlagen. Was Helene Poh (Violine), Douglas Beilman (Violine), Gillian Ansell (Viola) und Rolf Gjelsten (Violoncello) darboten, war vom Feinsten.

Kein Wunder, dass sie durch die ganze Welt reisen, um mit ihrer Musik in die Seele eines Künstlers zu führen.Das Konzert war ein Klangerlebnis besonderer Tiefe. Mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „Capriccio e-Moll” aus Opus 81 machten die vier Virtuosen aus Neuseeland den Anfang.

Der aus einer Künstler- und Denkerfamilie stammende Komponist zeigt, dass Intellektualität sehr bewegend sein kann. In diesem 1843 entstandenen kurzen Werk wurde sehr deutlich, dass Poesie immer auch ein Produkt großer Leidenschaft ist. Das Stück gipfelt nicht ohne Hintergedanken in einer dynamischen Fuge.

Mit „Kartsigar” des noch jungen neuseeländischen Komponisten John Psathas (1966) wurde ein regelrecht dekonstruktives Stück inszeniert. Dabei wurde ein scheinbar traditioneller epischer Gesang dazu benutzt, die griechischen Wurzeln seiner Vorfahren freizulegen.

Das Publikum fand nach den einzelnen Stücken nur allmählich zum Applaus, so beeindruckt war es.