Selfkant-Höngen: Neugestaltung des Dorfplatzes: Klasse Leistung der Bevölkerung

Selfkant-Höngen : Neugestaltung des Dorfplatzes: Klasse Leistung der Bevölkerung

„Ruth, du kannst stolz auf deine Truppe sein”, kam während einer kleinen Feierstunde aus dem Munde von Bürgermeister Herbert Corsten Richtung Höngens Ortsvorsteherin Ruth Deckers. Diese strahlte und blickte froh auf die vielen Anwesenden und hätte am liebsten jeden umarmt, der bei der Neugestaltung des Dorfplatzes mitgeholfen hatte.

Bürgermeister Corsten lobte den vorbildlichen Einsatz der Dorfbewohner und sah in Höngen ein mehr als intaktes Vereinsleben. „Durch diese Gemeinsamkeit unserer Vereine leben der jeweilige Ort und das Selfkantland”, freute sich Corsten über den Gemeinschaftssinn.

Ruth Deckers dankte in ihrer kurzen Ansprache allen ehrenamtlichen Helfern und blickte auch voller Stolz zur Dorfjugend, die mit angepackt hatte.

Der Vorplatz zur Sint-Jan-Schützenhalle wurde neu gepflastert, 18 Parkbuchten zum Eingang zur Turnhalle hin neu gestaltet, der nicht mehr sichtbare Fußweg von der Halle aus zur Schützenhalle ebenfalls erneuert und eine neue Bewässerungsleitung zum Dorfplatz gelegt sowie eine neue Stromversorgung. Die Gesamtfläche der Arbeiten betrug rund 500 Quadratmeter.

Der Vorplatz sieht nun schick und hell aus; die Pflasterer bewiesen besonders beim mosaikförmigen Symbol des Wappens der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Geschicklichkeit. „Das Wappen musste sein, immerhin ist es der Vorplatz der Sint-Jan-Schützenhalle”, lachte Lambert Spyckers, Vorsitzender der Schützenbruderschaft. Er würdigte während der Begrüßung als Hausherr die Helfer: „Danke Leute, ihr ward ein Superteam”.

In Lambert Spyckers sah Ortsvorsteherin Ruth Deckers den Bauleiter dieser Aktion. Viele freiwillige Helfer nicht nur aus den Höngener Vereinen waren aktiv und stellten sich in den Dienst der guten Sache. Spyckers dankte auch dem Bauhof der Gemeinde, der schweres Gerät zur Verfügung gestellt und die Arbeiten unterstützt hatte.

Auch die Frauen aus dem Ort und besonders aus der Frauengemeinschaft waren aktiv dabei und unterstützten die Männer. Sie sorgten stets für das leibliche Wohl.

Vor Monaten wurde die Idee aufgegriffen und auch schnellstens in die Tat umgesetzt. Die Arbeiten waren teilweise schweißtreibend. Dank Unterstützung erfahrener Dorfbewohner - Leo Zaunbrecher war mit 71 Jahren der älteste Ehrenamtler - wurden alle Schwierigkeiten bravourös gemeistert.

Die Dorf- und Vereinsjugend war ebenfalls voller Tatendrang. Vor einigen Tagen wurde nun der letzte Pflasterstein gelegt.

Ruth Deckers hatte nun die „Helden” in die Sint-Jan-Schützenhalle eingeladen und spendierte dort ein warmes Büffet. Bürgermeister Herbert Corsten und Hans Jansen, Ehrenpräsident der Schützenbruderschaft, stifteten je ein Fässchen Bier, die restlichen Getränke des Abends gingen auf die Schützenbruderschaft.

Die Zeit zum Ausruhen ist allerdings nur knapp bemessen, denn nun steht die Bearbeitung der Außenanlage im Bereich des Kulturhauses (Alte Schule) auf dem Programm. Die Höngener beschworen erneut den Gemeinschaftsgeist. Immerhin war das Essen gut, und nach Fertigstellung der Außenanlage am Kulturhaus dürfte dort eine weitere Feierstunde locken.