Erkelenz-Schwanenberg: Neues Baugebiet für Schwanenberg erwünscht

Erkelenz-Schwanenberg : Neues Baugebiet für Schwanenberg erwünscht

Auch die letzte Sitzung des Bezirksausschusses Schwanenberg ging unter der Leitung des Vorsitzenden Willi Jansen harmonisch und zügig von statten.

25 Jahre lang hatte Jansen den Vorsitz beim Bezirksausschuss in Schwanenberg. Eine Zeit, an die sich Jansen gerne zurück erinnert: „Alles was irgend menschenmöglich war, haben wir, und das sogar überwiegend einstimmig, erreicht”, bilanzierte er.

Doch zuvor hatte er bei der Sitzung in der Marktschänke noch einige Mitteilungen zu verkünden. So sei durchaus erfreulich, dass der Endausbau der Straßen im Baugebiet In der Schley voraussichtlich noch in diesem Spätsommer durchgeführt würde. Die Arbeiten zur Begrünung würden im Herbst beginnen und sollen im Frühjahr abgeschlossen sein.

Des Weiteren prüfe die Verwaltung, was mit der Giebelseite an der Grundschule geschehen kann, da diese neu verkleidet werden müsse. Außerdem solle die Eingangshalle der Schule einen neuen Anstrich erhalten.

Bereits abgeschlossen seien dagegen die Erschließungsarbeiten am Genhofer Mühlenweg. Der Kanal wurde verlängert und in gleicher Länge ein Bürgersteig angelegt.

Um auch weiterhin Familien die Möglichkeit bieten zu können, sich ein eigenes Heim in Schwanenberg zu schaffen, nachdem die Grundstücke im Baugebiet In der Schley sehr schnell vergriffen waren, sprach der Ausschuss die Empfehlung aus, ein neues Baugebiet in Schwanenberg-West auszuweisen.

Rund 50 neue Häuser könnten in dem entsprechenden Baugebiet entstehen, dass baufertig erschlossen werden sollte, wie die Mitglieder einstimmig beschlossen.

Einstimmig einigte sich der Ausschuss auf den Antrag, die über 30 Jahre alten, total verschlissenen Tische in der Mehrzweckhalle durch neue ersetzen zu lassen.

Ursprünglich sollte auch der Innenanstrich der Mehrzweckhalle beantragt werden, doch hatte sich zwischenzeitlich Karl-Heinz Friedrichs dazu bereit erklärt, ehrenamtlich den Anstrich vorzunehmen. Die Farbe für den Anstrich spendiere die Stadt.

Abschließend verabschiedete Jansen sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge aus dem Bezirksausschuss: „Lachend, weil wir für Schwanenberg viel erreicht haben, wie etwa drei neue Baugebiete, die Erweiterung der Grundschule und des Kindergartens sowie die abgeschlossene Kanalisation.” Er gehe aber auch mit einem weinenden Auge, denn nach 25 Jahren Engagement sei plötzlich für ihn nichts mehr zu tun.

Ungern denkt er daran zurück, was parteipolitisch nicht so schön gewesen ist. Mittlerweile habe er jedoch den Austritt aus der SPD überwunden.