Heinsberg: Neueröffnung ist Gewinn für die Stadt

Heinsberg : Neueröffnung ist Gewinn für die Stadt

Beinahe alles, was in Heinsberg, Rang, Namen und Funktion inne hat, schien am Vorabend der Neueröffnung der Buchhandlung Gollenstede und des Service-Centers des Zeitungsverlages Aachen auf den Beinen zu sein. Vor dem neuen Domizil an der Hochstraße 127 reichte die Gäste-Schlange stets bis zur Fahrbahn.

Noch bis kurz vor der Öffnung der Türen seien die letzten Pinselstriche erfolgt, erklärte Reiner Gollenstede. Vor der professionellen Arbeit der Maler habe er ohnehin in den letzten Tagen ungeheuren Respekt entwickelt.

Ihnen dankte er ebenso wie den vielen Wegbegleitern und Unterstützern seines geschäftlichen und kulturellen Wirkens in der Kreisstadt. Wolfgang Dieder, der zukünftige Bürgermeister der Stadt, nannte Gollenstede seinerseits einen „wahren Glücksfall” für Heinsberg.

Ein solcher war für den Abend sicherlich auch der Kabarettist Wendelin Haverkamp, den Reiner Gollenstede seinen Gästen als Überraschung kredenzte. Er führte in einer satirisch-ironischen Preziose die Masterarbeit einer Studentin namens Julia ad absurdum, die behauptet hatte, dass Lehrer Kindern mit Namen wie Kevin oder Chantal im Vergleich zu Anna oder Sarah mit Vorurteilen begegneten.

Die vielen guten Gespräche zur Eröffnung hatten letztlich wohl nur einen Tenor: Der neue kulturelle Fixpunkt in der Hochstraße ist ein Gewinn für die Stadt.