Erkelenz: Nach unendlicher Geschichte Prosit auf den Radweg

Erkelenz : Nach unendlicher Geschichte Prosit auf den Radweg

Die letzte Sitzung des Bezirksausschusses Lövenich fand an ungewohnter Stelle statt. Nach einem Besuch der Ausstellung über Arnold von Harff im Haus Spiess trafen sich die Ausschussmitglieder im Sitzungssaal des Erkelenzer Rathauses.

Dort gab es auch Positives zu berichten. So zum Beispiel den Bau des Radweges entlang der L117 zwischen Lövenich und Baal, der nach rund 20 Jahren „freudig begrüßt wird”, wie die Ausschussvorsitzende Kerstin Schaaf erklärte. Noch im vorigen Jahr sei man vertröstet worden, erklärte sie. An den Bau habe sie erst glauben wollen, wenn „die ersten Bagger angerollt sind”. Dies sei nun der Fall.

Um auch die Bürger über das Bauvorhaben zu informieren, lädt der Bezirksausschuss am Samstag, 27. September, ab 11 Uhr zu einer Veranstaltung am Ortsausgang ein. In diesem Rahmen sollen die Baupläne und die Zeitplanung der Maßnahme den Anliegern vorgestellt werden. Darüber hinaus halten die Mitglieder des Bezirksausschusses eine Liste mit rund 1000 Unterschriften bereit, denn als nächstes wird eine Sperrung des Teilstückes der L 117 für den Lastverkehr gefordert. Auch bei diesem Thema will der Bezirksausschuss nun Druck machen.

Im Anschluss an die Sitzung löste Ausschussmitglied Christel Honold-Ziegahn ein Versprechen ein. Sie hatte nämlich im Rahmen der Bemühungen um einen Radweg entlang der L 117 versprochen, einen auszugeben, wenn der Radweg endlich in Angriff genommen würde. Und so stießen die Ausschussmitglieder mit Sekt auf den Radweg an.