Erkelenz: Nach dem Cityfest hagelt es massive Kritik

Erkelenz : Nach dem Cityfest hagelt es massive Kritik

Auf der Herbstversammlung des Gewerberinges gab es nach dem Cityfest einigen Erklärungsbedarf. Der Vorsitzende Stephan Schüren musste sich den kritischen Fragen der Mitglieder stellen.

Der Zeitpunkt sei „nicht glücklich gewählt” gewesen, erklärte er. Zu viele Veranstaltungen in den benachbarten Städten hätten das Publikum streitig gemacht. Aber nicht nur der Termin stieß auf Unmut. Vom Vergleich mit einer Kirmes bis hin zur Kritik am „ramschigen Angebot” an den Ständen reichten die Aussagen.

Auch die Vorverlegung des Festes vom Oktober in den August, erschien vielen Mitgliedern nicht sinnvoll. Weiterer Kritikpunkt waren die Standgebühren, die von den Gewerbetreibenden erhoben worden war. Die letztendlich 15 Euro pro Tag und Quadratmeter erschienen den meisten als zu hoch, zumal die Geschäfte oft von den Ständen der Markthändler verbaut worden waren.

Kritisiert wurde auch das Verhalten der Gastronomen am Markt, die sich nicht am Cityfest beteiligt hatten. Auch habe der verkaufsoffene Sonntag gefehlt, was das Publikum wohl irritierte. Dieser Sonntag im August war jedoch von den Mitgliedern des Gewerberinges im Vorfeld mehrheitlich gekippt worden.

Der Verzicht auf den verkaufsoffenen Sonntag habe auch die Händler in den Ständen abgeschreckt, weshalb das Angebot an den Ständen eher dürftig ausgefallen war. Insgesamt stellte sich den Anwesenden die Frage: Was wollten wir mit dem Fest überhaupt erreichen? Nur Besucher in die Innenstadt zu locken, könne nicht das alleinige Ziel der Veranstaltung gewesen sein.

Dass das Cityfest in den August vorverlegt worden war, begründete Schüren mit terminlichen Engpässen des Organisators. So habe man sich in diesem Jahr für den vorgezogenen Termin im August entschieden.