NABU will Feldhamster Chance geben

NABU will Feldhamster Chance geben

Kreis Heinsberg. Der Feldhamster - das unbekannte Wesen. Zumindest mit Blick auf seine Verbreitung im Kreisgebiet trifft diese Umschreibung des unverschuldet zu zweifelhafter politischer Berühmtheit gelangten Nagetiers zu.

Eher selten lässt es sich hierzulande blicken, dafür aber umso häufiger nahe der deutschen Grenze: Bei Sittard wurde der Winzling von niederländischen Naturschützern erfolgreich wieder angesiedelt.

Ein Vorhaben, das der Kreisverband des Naturschutzbundes NABU auch auf deutscher Seite verfolgt. „Der Feldhamster ist eine typische Art der hiesigen Naturlandschaft, nur hat er in den landwirtschaftlich intensiv genutzten Bördeflächen kaum mehr eine Chance”, so Biologe Michael Straube vor Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen.

Bei einer Versammlung vor Ort in Wegberg machte sich der Kreisverband der Partei über dieses und andere Projekte der NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath kundig. Vorstandssprecher Rainer Rißmayer: „Uns geht es in erster Linie darum, die Station besser kennen zu lernen und herauszufinden: Was könnte für uns 2006 ein politischer Auftrag im Umweltbereich sein?”