Waldfeucht-Braunsrath: Musikabend „Letzte Probe“ begeistert das Publikum

Waldfeucht-Braunsrath : Musikabend „Letzte Probe“ begeistert das Publikum

In der angenehmen Atmosphäre unter den Linden im Klostergarten des Klosters Maria Lind richtete das Musikkorps Braunsrath zum dritten Mal seinen traditionellen Musikabend „Letzte Probe“ aus. Gemeinsam mit dem Jugendorchester Fanharmonie, dem Musikverein Haaren und dem Trommler- und Pfeiferkorps Braunsrath wurde den zahlreichen Gästen ein unterhaltsamer Konzertabend geboten.

Seit zehn Jahren finde jeweils vor der Sommerpause „die letzte Probe“ statt, sagte Klemens Küppers, neben Helmut Laurs im Vorstand. Letzterer eröffnete dann mit seiner Begrüßung die mehrstündige Musikdarbietung. Unter Leitung des Dirigenten Achim Tholen begann das Jugendorchester Fanharmonie mit seinem ersten Beitrag „Happy“.

Mit den weiteren Beiträgen wie „Up Town Funk“ und „Eighties Flashback“ überzeugten die jungen Musiker das Publikum. Entstanden aus den Jugendabteilungen der Musikvereine Braunsrath, Haaren und Obspringen versteht sich Fanharmonie als eigenständiges Ensemble, das auf seine Wurzeln verweist, wobei die Silbe „Fan“ vom Wort Fanfare stamme, wie Achim Tholen betonte.

Und den Anspruch auf Harmonie erfüllte das Orchester mit Disziplin und Können. Mit dem Beitrag „Fliegermarsch“ und weiteren Stücken wie „Sing-Sing-Sing“ und „The Land of make believe“, einem Titel der britischen Band Bucks Fizz, spielte sich das große Orchester des Musikkorps Braunsrath in die Herzen der Zuhörer. Unter Leitung ihres Dirigenten Steven Walker zeigten die rund 40 Musiker mit ihren sieben gespielten Titeln die ganze Bandbreite ihres Könnens.

Genuss für alle Sinne

Anders, aber nicht minder überzeugend, waren die Programmbeiträge des Trommler- und Pfeiferkorps Braunsrath. Neben Marschmusik wie dem Beitrag „Rützmarsch“ präsentierten die 35 Musiker auch mit „Brazilian Bay Dance“ südamerikanische Rhythmen. Last but not least präsentierten in der blauen Stunde und Dämmerung die 46 Musiker des Musikvereins Haaren unter ihrem Dirigenten Rob Geurts hörenswerte und mitreißende Stücke. Mit „Michael Bublé in concert“, „The prayer“, „Total Toto“, „Duchi Merinque“ und weiteren Beiträgen sorgte das Orchester für weitere Höhepunkte an diesem Abend.

In der Kulisse des Klostergartens gab es „was für die Ohren“, aber mit der langsam untergehenden Sonne und ihrem Lichtspiel auf den Linden konnte das Publikum mit allen Sinnen genießen — was sicherlich als Gesamtpaket für die gebotene Lebensqualität noch lange nicht „die letzte Probe“ gewesen sein mag.

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